Apokalyptischer Kurzfilm: Sons of Chaos

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme, Nerdstuff | Posted on 08-01-2012

2

sons of chaos short movieAls großer Fan postapokalyptischer Fiktion ht mich dieser Kurzfilm besonders in den Bann gezogen. Man nehme ein bisschen Fallout, mische 12 Monkeys dazu und garniere das Ganze mit einer Prise Cariers – bäm schon hat man den Kurzfilm Sons of Chaos mehr oder weniger zusammen. Ein sehr sehenswerter Kurzfilm zum Thema der Biowaffen-Postapokalpyse.

Biological war has put an end to the world we used to know. The air is now toxic to mankind. And survivors are a mere thousand. Organized into clans, they try to overcome bloodthirsty creatures called the howlers. Every man who wants to protect the people must undergo a dangerous training…


(via GAS, offizielle Filmseite)

Battlestar Galactica RPG

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme, Videos | Posted on 06-01-2012

0

Nach doch längerer Zeit endlich mal wieder ein grandioses Video von Collegehumor, dass es wert ist verlinkt zu werden. Denn als Fan der (neuen) Battlestar Galactica Serie wäre ich ich nicht nur heiß darauf, dieses Videospiel zu spielen, sondern auch die Serie nochmal in etwas mehr als 4 Minuten Revue passieren zu lassen. Ich persönlich hätte Nummer 6 nicht die Erdverteidungscodes gegeben und so den Holocaust ausgelöst. Aber ich habe ja auch (noch) imaginäre Tricia Helfer. Schade eigentlich.


(via TR, Original bei CH)

Sherlock Holmes II Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 01-01-2012

0

Sherlock Holmes - Spiel im SchattenNachdem mir der letzte Sherlock Holmes Film richtig gut gefallen hatte, gehört die aktuelle Holmes Verfilmung Spiel im Schatten quasi zum Pflichtprogramm. Das altbewährte Konzept wurde von Guy Richie dabei übernommen. Jude Law spielt weiterhin den britischen Lazarettarzt John Watson, der Holmes wie gehabt das ein oder anderen Mal den vermöbelten Hintern rettet. Sherlock wird erneut von Robert Downey Jr. verkörpert, der dem im ersten Teil schon einen wunderbar modernen Anstrich verpasst hat.

In Spiel im Schatten nimmt der Krieg zwischen Holmes und Prof. Moriaty neue Ausmaße an, denn Moriaty hat es nicht nur auf Holmes abgesehen, sondern auch auf Watson und Holmes heimliche Liebe Irene Adler. Nach und nach gelingt es Holmes und Watson immer mehr von Moriatys Plänen aufzudecken, wie gewohnt in einer Mischung aus akribischer Detektivarbeit, akrobatischer Prügelaction und dem gewissen Quentchen Chaos. Erschwerend hinzu kommt, dass Holmes direkt zwischen die deutsch-franzsöischen Fronten eines drohenden Weltkriegs gerät.

Insgesamt ist der zweite Sherlock Holmes ein sehr gelungene Action-Detektiv Spektakel, das nicht nur eine Menge Spaß macht, sondern auch 129 Minuten lang fesseln kann. Gewisse Ungereimheiten in Logik des ach so genialen Moriaty hinterlassen zwar einen leicht faden Nachgeschmack, können aber den sehr guten Gesamteindruck des Films nicht trüben. Downey Jr. spielt den Holmes erneut genial exzentrisch aber liebenswert.

Für einen witzigen actiongeladenen Popcornkinofilm und perfektem viktorianischem Design kann ich Sherlock Holmes – Spiel im Schatten durchweg empfehlen.

Fazit: 9/10 Ponys

Contagion Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 23-10-2011

3

Jude Law in ContagionContagion ist der neueste Streifen von Steven Soderbergh (die Ocean’s Filme). Doch was sich zunächst nach Outbreak anhört entpuppt sich schnell (naja eigentlich seeeehr langsam) als Galileo Spezial – Killerviren. Denn Contagion hat trotz einer Menge Stars so gut wie gar keinen Inhalt zu bieten. Knapp zwei Stunden lang plätschert der FIlm vor sich hin, ohne Höhepunkte, Wendungen oder auch nur den Ansatz von Spannung zu wecken.
Contagion war für mich einer der langweiligsten Filme seit langem. Die Grundstory ist ähnlich der von Outbreak oder sogar Braindead. Doch egal ob Fishburn, Law oder Paltrow – keiner von ihnen trägt eigentlich etwas zur Story bei. Der ganze Filme kam wie weniger wie ein Film vor, als eher über eine Doku: “So könnte eine Killervirus Epidemie aussehen”. Denn keiner der Charaktere tut etwas, was Spannung aufbauen würde: Jude Law blogt und spielt den Gesundheitskritiker, Laurence Fishburn plappert ein bischen um den heißen Brei herum und Matt Damon. Naja Matt Damon halt. Warum Contagion als Thriller bezeichnet wird ist mir nicht ganz klar, denn thrill (Spannung für die, die es nicht wissen ;) ) entsteht eigentlich zu keiner Zeit.
Abgesehen von der Story hat mir aber vor allem eine Idee hinter dem Film gefehlt. Es geht weder darum, dass das CDC alles verheimlicht, noch dass das Militär durchdreht (wie sonst üblich in solchen Filmen). Auch der konspirative Jude Law als Internetblogger ist weder Heilsbringer von Verrückter, er ist einfach da. Wenn die Aussage des Films einfach nur ist “Wasch dir öfters die Hände und hör auf ständig Dinge anzufassen” hätte man die Message durchaus auch in 6 statt 106 Minuten verbreiten können. Man kommt aus dem Kino und hat diesen unagenehme Gefühl im Magen, dieses Gefühl gerade eben 106 Minuten völlig verschwendet zu haben. Denn Angst vor hustenden Menschen in S- und U-Bahn hat der Film mit Sicherheit nicht erzeugt.
Doch eines ist mir hängen geblieben: Niemals dem Koch die Hand schütteln.

Insgesamt: 2 von 5 Staubmasken

Captain America Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 31-08-2011

1

Captain America – The First Avenger beleuchtet die Story eines mageren und kleinen Kerls aus Brooklyn, der durch Superdrogen zu Captain America mutiert und Nazis (genaugenommen Hydra-Agenten) vermöbelt.
Captain America ist die neueste Comicverfilmung und bildet zusammen mit Thor die Marschroute zum Avenger Film. Nachdem ich Thor ja eher so lala fand, hoffte ich bei Captain America auf knallharte Nazi-Action. Dieser Wunsch wurde zwar erfüllt, dafür war der Rest des Films eher mau. Ein anfänglich viel zu kleiner und mickriger Chris Evans (der schon fast einen Behindertenausweis bekommen hätte) mutiert zum Muskelpaket Captain America. Es mag an der Entstehungsgeschichte des Captain liegen, aber insgesamt war er mir zu viel “gut”. Ich persönlich mag Superhelden mit Schwächen, die auch mal arschig sind. Captain America ist allerdings, vielleicht auch durch die Superdroge, der Gute schlechthin. Aufopferung für andere steht bei ihm an erster Stelle. Erschwerend hinzu kommt, dass Hugo weaving den bösen Johann Schmidt so dermaßen gut spielt, dass er Chris Evans geradezu an die Wand spielt. Obwohl ich jedesmal, wenn ich Weavings Synchrostimme höre an Matrix denken muss (Hallo, Mr. Anderson) spielt er doch Schmidt so genial und bösartig, dass er mir der liebste Charakter des Films geworden ist. Tommy Lee Jones spielt einen amerikanischen Colonel mit flotten Sprüchen, verblasst aber ansonsten als kleine Nebenrolle. Ein bischen schwach fand ich übrigens auch Hydra. Bis aus Schmidt waren alle Mitglieder ausschließlich Kanonenfutter. Als Capatain America die Gefangenen befreit schaffen es diese völlig unbewaffnet eine komplette Anlage (vor die US-Army offensichtlich Angst hatte) zu übernehmen.
Insgesamt ist Captain America gutes Popcorn-Kino. Das 3D hätte man sich gut und gerne schenken können, hier empfand ich es eher störend als effektbringend. Allerdings muss ich mich der Meinung von reihesieben anschließen: Captain America ist (auch dank des sinnlosen Mini-Teaser-Trailer nach dem Abspann) ein Apetizer auf The Avengers.
Wertung: 3/5 Hydraköpfe

Super 8 Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 07-08-2011

1

Super 8 – ET meets Cloverfield

Super8 Filme von JJ AbramsDie Story von Super 8 ist schnell erklärt: Eine Gruppe Kinder machen einen Zombiefilm und müssen dabei die Entgleisung eines Zuges miterleben. In dem Zug ist allerdings mehr als (imho viel zu viel) sprengbarer Kram, sondern auch etwas Lebendiges.

J.J. Abrams (Cloverfield, Star Trek) neuester Clou ist eine Verneigung vor dem Kinderspielfilm der 80er Jahre. Sei es ET, die Goonies oder ähnliche, man fühlt sich während des Films wirklich sehr gut in die Zeit zurückversetzt. Denn was zunächst wirkt wie ein Horror- oder Monsterfilm entpuppt sich schließlich eher als Kinderfilm, da die Kinder hier wirklich die Hauptrolle übernehmen. Das wirklich gute an dem Film ist das Setting und die Handlung. Kein übermäßiges Rumgeballere oder sinnlose Dialoge. In vielen Kritiken wird das Ende bzw. das Monster zerrissen, gerade finde ich jedoch so gut bei dem Film. Es ist eben kein Cloverfield-Monster, sondern ein Monster mit Verstand und einem Ziel. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Mir hat Super 8 jedenfalls sehr gut gefallen, einziger Kritikpunkt sind die etwas übertriebene Zugentgleisung. Statt eines Jeeps auf den Gleisen kam mir das Ganze eher vor, wie ein Bombardement durch die Luftwaffe. Insgesamt hat Abrams hier einen guten abendfüllenden und vor allem befriedigenden Film hingelegt. Man sollte keinesfalls ein Cloverfield II erwarten, aber ebensowenig ein ET in modern. Irgendwas da zwischen. :-)

Nichts zu verzollen Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 26-07-2011

0

Nichts zu verzollen FilmNichts zu verzollen ist der neue Film von Dany Boon, der zuletzt mit Willkommen bei den Sch’tis große Erfolge feierte. Nichts zu verzollen könnte genauso erfolgreich werden.

Nichts zu verzollen handelt von Mathias, einem französischen Zöllner und Ruben einem belgischen Zöllner. Ruben ist durch und durch frankophob und geradezu ein Rassist. Als dann 1993 die feste Grenze aufgelöst werden soll bricht für ihn eine Welt zusammen. Franzosen dürfen frei und ohne Kontrollen in sein Belgien einreisen. Sticheleien und gegenseitiges Heruntermachen gehören zum Tagesprogramm der Zöllner.

Nichts zu verzollen ist unglaublich witzig. Zugegeben, im französischen Original (mit belgischem Akzent) ist der Film sicherlich 100mal witziger, aber auch so strapaziert der Film die Lachmuskeln. Dabei ist nichts zu verzollen keine Slapstick-Komödie. Der Konflikt zwischen den nationalitäten ist durchaus ernst und zeitweise auch dramatisch. Trotzdem verlieren die Figuren nie ihre Glaubwürdigkeit und behalten doch ihren Charme und Witz. Im Gegensatz zu großen Hollywood-Komödien lebt Nichts zu verzollen von dem etwas kleineren Humor, wie beispielsweise dem viel zu klein geratenen Zollwagen. Die Sprüche, die Beleidigungen, oder auch die Ganze Situation machen Nichts zu verzollen so witzig und liebenswert.

Nichts zu verzollen hat mir persönlich besser gefallen als Willkommen bei den Sch’tis. Die sprachlichen Differenzen stehen bei weitem nicht so im Vordergrund wie bei gerade genanntem.

Gesamtwertung: 8 / 10 Kokstütchen

The Company Men Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 05-07-2011

0

Bobby Walker (Ben Affleck) lebt den amerikanischen Traum. Er hat einen tollen Job, fährt einen Porsche, hat Haus, Frau und Kinder. Alles wäre perfekt, würde die Firma nicht in die Wirtschaftskrise geraten und massenhaft Leute entlassen müssen.

The Company Men erzählt die Geschichte von drei Männern, die den umgekehrten amerikanischen Traum erleben. Vom hochbezahlten Job über Arbeitslosigkeit bis zum Niedriglohnjob. Der Film ist dabei keineswegs so wie Falling Down, sondern geht viel naiver viel offener mit dem Problem der Arbeitslosigkeit um. Bobby Walker ist sich von Anfang an sicher, dass er bald wieder eine gut bezahlte Stelle hat. Erst im Laufe des Films merkt er, dass die Welt außerhalb des sicheren Arbeitsplatzes ganz anders tickt. The Company Men ist ein Drama, das meiner Meinung nach sehr schön zeigt, welche Ängste, Sorgen und Hoffnungen man als gerade Gekündigter hat. Natürlich ist der oberste Boss von GTX (der Firma in der die drei gearbeitet haben) klischeehaft skrupellos und schielt einzig auf seinen Aktienkurs. Doch schaut man sich Werksschließungen beispielsweise bei Opel oder Nokia an, wird einem erst bewußt, wie finanzgesteuert und skrupellos unmoralisch viele Firmen unterwegs sind. So passt auch das Zitat “Ich bin nicht für die Mitarbeiter verantwortlich, ich bin für die Aktionäre verantwortlich” voll ins Bild.

Insgesamt ist The Company Men und gelungenes Drama, dass zumindest mich zum Nachdenken angeregt hat. Wo steht man beruflich mit 30, 40, 50 oder gar 60? Hat man noch Chancen, wenn man kurz vor der Rente gefeuert wird? Streckenweise war The Company Men schon etwas zäh und hat sich hingezogen, nichts desto trotz hat John Wells einen Film geschaffen, der nachdenklich macht.

Fazit: 7 / 10 Businesskasper

The girls of Firefly

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme, Nerdstuff | Posted on 28-06-2011

1

The girls of Firefly
(proudly copied from UM)

Pirates of the Carribean – fremde Gezeiten Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 23-05-2011

3

Wie oft ich in den letzten Wochen den Satz “Captain Jack is back” lesen musste. Nach den drei kontinuierlich schlechter werdenden Fluch der Karibik Filmen hat sich Disney nun erneut aufgerafft, ein Piratenabenteuer zu schaffen. Warum man allerdings beim vierten Teil auf die schlechte deutsche Übersetzung “Fluch der Karibik” verzichtet hat leuchtet nicht ganz ein. Zugegeben, es geht nicht mehr um einen Fluch, aber die Reihe einfach umzubenennen macht auch wenig Sinn.
Wie dem auch sei, Jack Sparrow möchte, nebst den Spaniern, dem mittlerweile englischen Freibeuter Barbossa und Capt. Blackbeard die Quelle des ewigen Lebens finden. Um diese zu aktivieren benötigt man jedoch die Träne einer Meerjungfrau. Diese haben allerdings nichts mit Arielle gemeinsam, sie sind eine Art Sirenen-Kannibalen. Im Gegensatz zu den vorherigen Filmen mussten neue Schauspieler her, einzig Jack Sparrow und Barbossa sind von den Hauptcharakteren erhalten geblieben. Orlando Bloom hat man durch einen schmalzigen Missionar ersetzt, Keira Knightley durch Penelope Cruz – irgendwie. Hatte ich bei den vorherigen Filmen noch dieses Piratenflair gemocht, fehlt dies hier fast in Gänze. natürlich wird gesegelt, aber ein Piratenfilm ohne eine einzige Kanonenkugel? No way. Im Grund ist Priates of the Carribean ein Abenteuerfilm im Mantel und Degen Flair geworden. Sparrow mimt wie gewohnt den charismatischen und feigen Clown, Barbossa den Handlanger des englischen Königs, der Missionar ist komplett für die Lovestory zuständig und Cruz, naja sie ist halt dabei. Pirates of the Carribean ist aber keineswegs schlecht. Es ist nette Popcorn-Abend-Unterhaltung. Mir hat aber insgesamt das gewisse Etwas gefehlt. Der Überlängenfilm plätscherte irgendwie vor sich hin, die Charaktere blieben genau in den Rollen, die man von ihnen erwartet hat. So sehr ich David Nathan auch mag, seine Stimme für Johnny Depp gefällt mir einfach nicht. Warum man dort die Synchro gewechselt hat? Keine Ahnung…
Alles in allem ist POTC ein witziger und netter Abenteuerfilm. Für einen Piratenfilm war es mir ein wenig zu landlastig. Johnny Depp hat natürlich als Sparrow brilliert, hat entsprechend aber auch alle an die Wand gespielt. Für Fans der Serie sicherlich ein Musst-See, alle anderen können sich den Film der Vollständigkeit halber ansehen.

Insgesamt: 5/10 Meerjungfrauen