Kino-Reviews: Sucker Punch und Thor

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Filme | Posted on 02-05-2011

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Review #1 Sucker Punch:
Sucker Punch hat mir persönlich Spaß gemacht. Auch wenn viele den Film komplett zerrissen haben, hat er mir doch gefallen. Nicht aufgrund der tollen Story oder der anspruchsvollen Charakter, sondern weil die verschiedenen Settings mit einfach mitgerissen haben. All die Traumwelten sind geradezu Nerdtraumwelten. Deutsche Steampunksoldaten im Grabenkrieg des WWI, Drachen und Ritter, Samuraistatuen und Verteidungsroboter. Die Charaktere sind vor allem eins: schnuckelig. Nicht allzu emotional oder anspruchsvoll, aber schnuckelig und gewaltbereit. Dass Sucker Punch insgesamt ein bißchen wie Inception ausgeht verwirrt zwar, gibt dem ganzen Film allerdings noch eine interessante Wendung.
Insgesamt: 3 von 5 Schulmädchenkostüme

Review #2 Thor
Thor ist der Sohn des Königs Odin von Asgard. Doch sein Temperament, Jähzörn und Wildheit bringt ihm nicht gerade Pluspunkte bei seinem Vater ein. Sein Bruder Loki ist scharf auf die Thronfolge und Thor schließlich dazu, die Eisriesen zu attackieren, was natürlich schiefgeht. Thor wird auf die Erde verbannt und tritt die FOrschergruppe um Natalie Portmann. Thor war insgesamt ganz amüsant. Für einen Superhelden-Film fehlte mir ein wenig die Action, aber die Charaktere waren zumindest glaubwürdig. Auch wenn Loki ein wenig zu luschig daher kam, waren es doch zwei amüsante Stunden im Reich der nordischen Mythologie. Ist Sucker Punch eher was für Kerle zum Gucken, ist Thor mit Chris Hemsworth ganz klar Frauenkompatibel. Ich persönlich hoffe allerdings, dass die kommenden Comicverfilmungen (Captain America, The Avengers) mehr auf Action ausgerichtet sind.
Insgesamt 4 von 5 Motteks (wer nicht weiß, was ein Mottek ist, findet hier die Erklärung)

Die 10 größten Zombie Killer aller Zeiten

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme, Games, Horror | Posted on 09-03-2011

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Wenn es irgendwann mal soweit ist und die Zombikalypse anbricht wären wir froh wenn wir sie hätten – die echten Zombie Jäger. Denn sie haben meist nicht nur einen großen Killcount, sie sind auch abgebrüht und äußerst agil. Mal cool, mal waffenfanatisch. Mal sportlich, mal übernatürlich.

Hier präsentiere ich euch die 10 besten Zombie Killer aller Zeiten.

 

#10 Ken Forree (Dawn of the Dead)

Ken Forree

Ken Forree spielt in Zombie (oder Dawn of the Dead) von 1978 den Überlebenden Peter Washington. Dieser muss sogar seinen Freund Roger erschießen, da dieser gebissen wurde. Eiskalt aber hoch effizient.

 

#9 Timothy Balme (Braindead)

Timothy Balme spielt in Braindead Lionel, dessen Mutter als erstes zum Zombie wird. Da Lionel es schließlich aber nicht mehr schafft alle Untoten im Keller einzusperren wird ein Rasenmäher zweckentfremdet und schnibbelt sich Stück für Stück durch die untoten Horden. Daumen hoch für so viel Kreativität!

 

#8 Isaac Clarke (Dead Space)

Isaac ist Ingenieur eines Rettungsschiffs und strandet auf der USG Ishimura. Hier sind nicht nur alle Crewmitglieder tot, sie haben sich auch in fiese Monsterzombies verwandelt. Mit Schneidbrenner und einem großen Waffenarsenal säubert Isaac das Schiff. Dead Space – Horrorschocker vom Feinsten.

 

#7 Chris Redfield (Resident Evil Spiele)

Chris Redfield ist Mitglied der Specialeinheit S.T.A.R.S., die seit mittlerweile 15 Jahren immer wieder mit Zombies zu tun haben und dabei die Umbrella Cooperation bekämpfen. Chris ist ein echter Elitesoldat und killt zusammen mit Jill Valentine jede Menge Zombies.

 

#6 Bruce Campbell (Evil Dead Reihe)

Ash arbeitet eigentlich im S-Mart. Zumindest bis er das Necronomicon und aktiviert. Dämonen, Zombies und Skelette muss sich Ash mittels seiner Schrotflinte und seiner Kettensäge erwehren. Ash – ein echter Allrounder!

 

#5 Milla Jovovich  (Resident Evil Filme)

Alice ist ein Killer par excellence. Von der Umbrella Cooperation erschaffen soll Alice die perfekte Waffe sein. Ist sie auch. Zumindest gegen die Zombies und die Umbrella Cooperation. Alice ist nicht nur sexy, sondern vor allem gefährlich.

 

#4 Der Left 4 Dead Cast (Bill, Zoey, Louis, Francis)

Die vier Überlebenden aus Left 4 Dead haben nicht nur markige Sprüche in Petto. Mit allerlei Waffen werden Tausende Zombies erledigt. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist zwar Louis, auf ihre eigene Art und Weise sind jedoch alle vier extrem cool.

 

#3 Woody Harrelson (Zombieland)

Woody Harrelson spielt in Zombieland den Vagabunden Tallahassee. Dieser streift durchs Land und bedient sich hier und da an allem, was er braucht. Mit lässigen Sprüchen und mehreren Waffen kämpft sich Tallahassee durch das Zombieland.

 

#2 Andrew Lincoln (The Walking Dead)

Rick Grimes wurde angeschossen und fiel ins Koma. Als er aufwachte, war die Zombikalypse schon längst ausgebrochen. Nach längerer Suche schließt er sich einer Gruppe von Überlebenden an zu denen auch seine Frau und sein Sohn gehört. Als Cop steht er immer im Konflikt zwischen Anführer, Familienvater und Gruppenmitglied.

 

#1 Simon Pegg (Shaun of the Dead)

Den ersten Platz belegt völlig zu Recht Shaun! Shauen verkauft Elektrogeräte. Zumindest bis London zur Zombiestadt wird. Shaun greift bei der Zombiebekämpfung zu allen Mitteln, Schallplatten, Cricketschläger, Schaufel und natürlich die Winchester. Das Winchester ist eh die Lösung für alle Probleme.

True Grit Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 27-02-2011

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Jeff briges Cogburn

True Grit heißt übersetzt wahrer Schneid. Und genau erwartet die 14-jährige Mattie Ross von dem US Marshall Rooster Cogburn. Matties Vater war zuvor von dem Tagelöhner Tom Chaney getötet worden. Mattie will ihn mit Hilfe von Cogburn zur Strecke bringen.
True Grit ist DER Oscaraspirant dieses Jahres. Und das vollkommen zurecht. Denn sowohl Jeff Bridges, der den US Marschall Cogburn spielt, als auch die junge Hailee Steinfeld überzeugen auf ganzer Linie. Die Charaktere sin es im Prinzip auch, die den Film tragen. Storytechnisch passiert gar nicht so viel, sodass man eigentlich die meiste Zeit damit beschäftigt ist, von Matties Auftreten und Cogburns assozialem Verhalten fasziniert zu sein. Matt Damon spielt einen Texas Ranger, der allerdings mit mehr durch seine Sprache auffällt, als durch seinen Charakter. In der deutschen Synchro spricht Damon durchgängig als hätte er sich nicht nur auf ie Zunge gebissen, sondern unterwegs verloren. Ich hoffe, dass der Südstaatenakzent im Original nicht ganz so störend ist.
Im Eneffekt geht es in True Grit um Rache. Um Rache und die Beziehung zwischen Cogburn und Mattie. Auch wenn Mattie immer wieder ihren Anwalt und die geltenden Verträge zitiert muss sie doch merken, dass man Verpflichtungen und Recht nur bedingt einfordern kann, vor allem wenn man ein 14-jähriges Mädchen ist. Trotz und gerade weil sich Mattie sich so erwachsen verhält, macht es das Verhältnis zwischen ihr und der rauen Cowboy-Welt so unglaublich interessant.

Mir hat True Grit jedenfalls sehr gut gefallen, denn das Mashup aus Drama und Western ist sehr gut gelungen. Die Dialoge sin tiefgreifend, die Charaktere sind vielschichtig. Einzig ein wenig mehr Action bzw Spannung hätte ich mir gewünscht. Nichts desto trotz ist True Grit einen Oscar verdienendes Westerndrama. Zudem haben Bridges und Steinfeld einen Oscar für ihre Rollen verdient.
Der Film ist zwar ab 12 freigegeben, was allerdings nicht passend ist. Zum einen hat True Grit relativ viel Blut, zum anderen sind die Charaktere sehr anspruchsvoll.

Serenity und Firefly – Scifi vom besten

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 27-02-2011

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Firefly SerieVor kurzem konnte ich endlich Serenity sehen. Serenity ist quasi der Abschlussfilm der leider eingestampften Serie Firefly. Warum Firefly nach nur 14 Episoden eingestampft wurde ist mir nicht nur nicht klar, sondern auch höchst bedauernswert. Denn Firefly ist nicht nur irgendeine SciFi-Serie, es ist mehr: Ein Neo-SciFi-Western.
Nathan Fillion spielt den charmanten, aber auch faustfreudigen Captain Reynolds. Reynolds hatte in einem Bürgerkrieg auf der Seite der Verlierer gekämpft und schlägt sich daher seither mit mehr oder weniger legalen Schmuggel- und Raubaufträgen durch die Gegend. Im Prinzip sind die Welten sehr modern gehalten und durch und durch organisiert. In den Grenzwelten allerdings, wo der Zivilisation noch nicht ganz so verbreitet ist, herrscht größtenteils der wilde Westen. Genau das macht bei Firefly auch den großen Charme aus, denn anstatt von Kraftfeldern und Laserpistolen gibt es Revolver und jede Menge Schrott. Zudem sind die Charaktere wirklich tiefgründig und haben mich auf ganze Linie überzeugt. Der humanitäre, grobschlächtige, aber manchmal auch schüchterne (vor allem bei Frauen) Captain; der waffenfanatische Draufgänger und Söldner Jayne, die nerdige und maschinenbegeisterte, aber auch verspielte Ingenieurin Kaylee… alle Charaktere sind in sich sehr schlüssig.
In dem Film Serenity wird schließlich erklärt, was es mit der seltsamen und verwirrten River auf sich hat und was sich hinter den kannibalistischen Reavern verbirgt. Sowohl die Serie Firefly, als auch der später produzierte Film Serenity überzeugen auf ganzer Linie. Vor allem die Charaktere und das Setting machen die Serie wirklich sehenswert.
Wer sich also ein wenig für Science Fiction interessiert, vor allem aber eine richtig coole Serie sehen möchte, sollte sich Firefly nicht entgehen lassen. Für rund 30 Euro (DVD unter 30, Bluray über 30) gibt es die komplette Serie.

DVD:

Blu-Ray:

Shaun of the Dead Island

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme, Nerdstuff | Posted on 23-02-2011

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Nachdem ich neulich schon bei Facebook den Dead Island Trailer rausgehauen hab ist mir nun ein nettes Mashup untergekommen.
Dieser verbindet die Machart des Dead Island Trailer mit dem großartigsten Zombiefilm aller Zeiten: Shaun of the Dead.
Apropos Nerdfilme: Im April startet auch Peggs/Frosts neuer Film Paul – Ein Alien auf der Flucht, der einfach nur genial werden muss!


(via)

Star Wars Berufsberatung

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme, Nerdstuff | Posted on 06-02-2011

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Ach ja, hätte es das damals schon gegeben, ich hätte wahrscheinlich einen anderen Berufsweg eingeschlagen.
(Riesengrafik, daher erst nach dem Klick!)

The Green Hornet Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Filme | Posted on 24-01-2011

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The Green Hornet - ChudnofskiThe Green Hornet ist die neueste Hollywood Comic-Verfilmung. Genau genommen kam der Comic erst nach der Radio-Serie auf den Markt.
Britt Reid ist der Sohn eines erfolgreichen Medienmoguls. Als dieser durch einen Allergieanfall ums Leben, muss Britt in seine Fußstapfen steigen. Dieser will jedoch viel lieber ein wildes Leben führen und als Green Hornet verkleidet Verbrecher jagen. Chudnofsky, gespielt von Christoph Waltz, ist als heimlicher Gangsterboss von L.A. damit allerdings ganz und gar nicht einverstanden.
The Green Hornet ist Popcorn-Kino vom Feinsten. Die Effekte stimmen, die Story ist auch in Ordnung und die Charaktere sind auch gut. Mehr allerdings auch nicht. Denn ein Christoph Waltz, der noch bei Inglourious Basterds dermaßen begeistern konnte, bleibt hier nur mittelmäßig. Außer seiner lustigen Aussprache bleibt der Charakter ziemlich flach. Auch Seth Green kann als Superheld nicht wirklich überzeugen. Ich nehme ihm das Superheldendasein genau ab, wie ich es von Jack Black erwarten würde. Kato, sein Sidekick, hingegen ist das genaue Gegenteil und entwickelt in brenzligen Situation eine Art Bullet-Time á la Max Payne.
Ich habe den Film in 3D gesehen und überlege mir so langsam, ob sich 3D außer bei animierten Filmen im Moment schon lohnt. Zu oft sieht das Bild richtig künstlich aus und zieht mich nicht so richtig in die dritte Dimension hinein. Ähnlich wie bei Resident Evil fehlte mir einfach das Gefühl, dass wirklich Wert auf 3D gelegt wurde.
The Green Hornet ist keineswegs ein schlechter Film. Er macht wirklich Spaß! Die Sprüche passen, die Optik rockt und die Action reißt mich schon mit. Mehr allerdings nicht. Insgesamt ist The Green Hornet ein guter Popcorn-Kinofilm. Kaufen würde ich ihn mir nicht unbedingt, aber zum einmaligen hat der Film schon Spaß gemacht.

+ nett gemachtes Popcornkino mit vielen Effekten und witzigen Sprüchen
- flache stereotype Charaktere

Battle: Los Angeles neuer Trailer

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 13-01-2011

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Nachdem ich zuletzt den FIlm Skyline ja ziemlich zerrissen habe, stimmt mich der Film Battle: Los Angeles dem Alien-Angriffs-Kriegsfilm-Genre wieder ziemlich milde gegenüber. Denn Battle: Los Angeles hat laut Trailer nicht nur eine ziemlich coole Story (ok Aliens versuchen die Erde zu kolonisieren ist nicht sooo kreativ), aber das ganze wirkt einfach nicht o furchtbar plump und billig wie bei Skyline.

Zumal ich ja zugegebenermaßen ziemlich Fan von Kriegfilmen bin und mich damals Starship Troopers sehr begeistert hat. Ich freue mich jedenfalls auf den Film.

Endzeit-Sci-Fi Skyline Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 14-12-2010

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Gestern kam ich in den Genuss, Skyline in der Sneak Preview in Bochum sehen zu können. Dass das Ganze allerdings überhaupt kein Genuß war werde ich in meinem Review verdeutlichen.

Skyline ist storytechnisch ein Mashup aus Independence Day und Cloverfield. Alien greifen die Erde und sammeln Menschen, um ihnen die Gehrine zu entnehmen. That’s all. Um mehr gehts wirklich nicht. Besonders freizügig bedient sich Skyline allerdings auch an diesen und weiteren Filmen. Die kleinen Flugalien sehen fast zu 100% wie die Drohnen aus dem dritten Matrix Teil aus. Die großen Kreaturen wirken fast zu 100% wie das Cloverfield Monster, nur mit Tentakeln in den Armen.

Die Charaktere des Films sind ebenso stereotyp wie absolut vorhersehbar und simpel gestrickt. Da ist schwarze Superschauspieler (oder Rapper?), gespielt von Turk, äh Donald Faison, mit der blonden Obertussi. Dann sind da noch die Protagonisten, bei denen sie natürlich schwanger sein muss. Er hingegen wirkt in manchen Szenen wie Prinz Valium, in der nächsten dann wieder voller Elan und wie auf Speed. Und dann gibt es noch den Hausmeister oder Hoteldirektor, man weiß es nicht. Dieser entwickelt urplötzlich den starken Drang die Gruppe zu beschützen und flüchtet mit ihnen raus udn wieder rein und hatte wohl zum Frühstück die John-Rambo Müsliflocken.

Die Handlungen der Charaktere sind ebenso wirsch wie die Charaktere selbst. Die Idee, sich zum Hafen durchzuschlagen ist soo grandios, dass sie nur zum Scheitern führen kann. Ich mein alles ist voller tödlicher Aliens, außer auf dem Wasser! Ergo haben die Aliens Angst vor Wasser. Ergo ist man auf dem Wasser in Sicherheit. Leider stoppt das o.g. Cloverfield Monster die Flucht aus dem Hotel recht zügig.

Hello world!

Dass ein Scififilm nicht immer logisch ist lässt sich nicht vermeiden, aber muss es denn so dämlich sein? Die Welt geht unter, alle Menschen sterben, bzw werden enthirnt, und die Uschi hat keine größeren Probleme als dass die blonde Tante sich eine Zigarette ansteckt. Außerdem sind mir an vielen Stellen Filmfehler aufgefallen, vor allem in Bezug auf das Rollo. Mal da, mal weg. Muss das sein?
Auch das Ende hat nichts anderes als ein Stöhnen im Publikum erzeugt. Ich mein, dass alle sterben war vorhersehbar, aber musste der Typ auch noch eine Art Übergehirn haben? Hätte es nicht gereicht, wenn die beiden zum Schluss einfach enthirnt worden wären?

Auch das Militär macht eine denkbar schlechte Figur. Über LA eine Atombombe abzufeuern zeugt schon von einer gewissen Verzweiflung. Umso erstaunlicher, dass ein paar Soldaten auf den Häuserdächern die Stadt retten sollen.

Hello world!

Insgesamt ist Skyline ein wirklich grottiger Film, der die Mühe der Rezension eigentlich gar nicht wert ist. Die Effekte sind ok, aber die Story ist mehr als flach. Die Charaktere sind nur Randfiguren am Rand einer schlechten Alieninvasion. Warum die Autoren sich so freizügig an anderen Filmen bedienen und dann so einen Schrott abliefern bleibt unverständlich.

Spart euch das Geld und geht nicht ins Kino! Wenn doch, erwartet bloss nichts und stellt euch auf eine wirre Story, schlechte Charaktere und einen kurzen aber unsehenswerten Film ein.

The Walking Dead Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Filme, Horror | Posted on 06-12-2010

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Am verganenen Sonntag ging die erste Season von The Walking Dead zu Ende. Sechs Folgen, die sich inhaltlich an den Comic anlehen, diesen aber zum Glück nicht verfilmen. Lohnt sich The Walking Dead oder ist es eine (Un)Totgeburt?

Zunächst die Anmerkung, dass ich versuchen werden so wenig wie möglich zu spoilern, denn wer die Serie gesehen hat, brauch keine Inhaltsangabe und wer ich nicht möchte selbige auch gar nicht.

The Walking Dead merkt man an, dass die Serie zwar auf dem Comic basiert, inhaltlich aber völlig andere Wege geht. Ich persönlich finde dies sehr gut, denn eine 1zu1 Verfilmung des Comics á la Sin City (was jetzt keine Abwertung sein soll) wäre unpassend gewesen, denn zum einen sind die Bilder nicht ganz so beeindruckend, zum anderen ist der Walking Comic storytechnisch nicht ganz so dicht, wie es hätte sein sollen für eine Verfilmung.

Im Gegensatz zu sehr vielen anderen Zombiefilmen und -serien spielen die Zombies bei The Walking Dead eigentlich nur eine Nebenrolle. Wie üblich wird wenig zur Entstehung des Viruses gesagt, fest steht aber, dass sie da sind – die laufenden Untoten. Im Prinzip sind sie aber auch nur schmückendes Beiwerk, denn The Walking Dead behandelt die Menschen aus Hauptfiguren. Ihre Probleme, Gefühle, Schicksale und Reaktionen. Das Ganze könnte man Kirkmann etwas übel nehmen, vorausgesetzt man hat sich auf eine Splatterorgie eingestellt. Das liefert The Walking Dead aber bei weitem nicht. Natürlich ist gore vorhanden, bis auf einige Schlüsselmomente bleibt es allerdings unblutig. Unblutig heißt aber nicht langweilig, denn die Atmosphäre ist wirklich packend und vor allem beklemmend. Zu groß ist die Angst der Überlebenden, als Einziges überlebt zu haben oder keine Rettung zu erhalten.Der Überlebenswillen ist zwar wie bei allen Zombiefilmen vorhanden, es mischt sich bei Walking Dead aber auch immer viel Emotion und vor allem Interaktion mit ein. Die Überlebenden sind keine namenlosen Opfer, sie sind Menschen, wo jeder Verlust schmerzt.

Rein optisch ist The Walking Dead ganz gut gemacht, es ist kein Actionspektakel, aber auch keine Daily Soap. Sehr gelungen hingegen sind die Zombies, diese wirken echt und nicht künstlich oder “overdressed”. The Walking Dead legt viel Wert auf Natürlichkeit. weswegen die Untoten auch fast immer stille Begleiter sind. Schauspielerisch kann man den Darstellern auch nichts vorwerfen, wer den Comic gelesen hat, wird die Charaktere direkt wiedererkennen und ins Herz schließen.

Insgesamt ist The Walking Dead eine sehr gelungene Serie, wobei ich hoffe, dass die ersten sechs Episoden lediglich der Auftakt sind. Da ich parallel gerade Firefly sehe, hoffe ich nicht, dass es The Walking Dead ähnlich ergehen wird und bereits abgesetzt wird nach wenigen Staffeln. Wer den Comic nicht kennt sollte ihn sich unbedingt zu Gemüte führen, zumal die Story der Serie und des Comics immer weiter auseinander driften. Man brauch also keine Angst zu haben, bei gelesenem Comic jede Szene wiederzuerkennen.

In diesem Sinne auf die nächste Staffel der laufenden Toten!