Kane & Lynch – Dead Men Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Games, PC | Posted on 22-05-2009

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kane-lynch-1Nachdem ich mir vor einigen Tagen für einen Zehner das Spiel Kane & Lynch – Dead Men zugelegt habe, sollte der gestrige Feiertag zum Spielen genutzt werden. Das enttäuschende Ergebnis: Die Installation hat fast länger als das Spiel gedauert.

Kurz die Geschichte: Kane ist ein verhafteter Söldner, der gerade auf dem Weg zur Hinrichtung ist, als andere Söldner ihn befreien und mit seinen ehemaligen Auftraggebern schleppen. Was genau im Vorfeld passiert und wieso Kane andauernd als Verräter bezeichnet wird, bleibt leider ungeklärt. Jedenfalls drohen die Gangsterbosse Kanes Frau und Tochter zu lynchen, wenn er nicht die Beute heranschaffe, die er versteckt hatte. Das Spiel beginnt direkt sehr actionlastig mit der Befreuung aus Polizeihand und geht auch strikt linear so weiter. Ich glaube nie zuvor in einem Spiel so viele Polizisten erschossen zu haben.

Das Spiel wirbt damit, dass Kane und Lynch unverbrauchte Charaktere seien, was auch durchaus zutreffend ist. Was nützen mir aber unverbrauchte Charaktere, wenn ich aufgrund fehlender Hintergrundgeschichte nicht wirklich warm mit Ihnen werden kann. Kane hat wohl irgendwie die Beute gesichert, weil er dachte, alle seien tot. Oder so. Lynch, der eher Psychopat als Söldner ist muss andauernd Pillen einschmeissen, um nicht Amok zu laufen und durch die Gegend zu schießen. Angeblich hat er selbst seine Frau ermordet, allerdings bleibt auch dies völlig im Dunkeln.

Leider ist die Story ebenso oberflächlich wie kurz. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Spiel durch, denn das Spielprinzip ist immer das Gleiche: Töte jeden. Die einzigen Stellen, an denen ich Schwierigkeiten hatte, war die Baustelle. Dort soll das Töchterchen von einem Riesen-Kipplaster überfahren werden. Einzig sinnloses Geballer auf den Fahrer kann den Truck stoppen.

Die KI ist mit Sicherheit auch das größte Manko des Spiels. Die Gegner sind einfach dumm. Nicht nur, dass sie erst bei Annäherung auf mich reagieren, sie bleiben auch vollkommend verblödet stehen und schießen. Auch durch Kreuzfeuer laufen für die Jungs kein Problem, sie sterben eh und das wissen sie auch.

Nichts desto trotz ist Kane & Lynch kein schlechtes Spiel. Die Grafik ist in meinen Augen, abgesehen von kleineren Clippingfehlern, in Ordnung und der Sound kann auch überzeugen. Das Spielgefühl ist verdammt gut und macht Spaß, wäre das Spiel nur nich so kurz geraten.

Bis zum Schluss hatte ich gehofft, zu erfahren, worum es bei dem Spiel wirklich geht. Man holt einen Koffer, in dem irgendetwas drin ist (Pulp Fiction lässt grüssen) und lässt sich unentwegt als Verräter beschimpfen. Das Ende ist dann ebenso kurz, wie das ganze Spiel: Entweder man flieht mit der Tochter und gilt wieder als Verräter oder man rettet einen überlebenden Kumpanen, der aber auch stirbt und verliert fast seine Tochter, da sie angeschossen wird.

Den Mehrspielermodus konnte ich leider nicht testen, da ich über den ganzen Tag verteilt niemanden finden konnte, der auch online spielt. Schade eigentlich.

Pro:
- gutes Spielgefühl
- sehr gutes Handling
- regenerative Gesundheit und Wiederbeleben durch Adrenalinspritzen

Contra
- dämliche KI
- sehr kurze Kampagne
- enttäuschendes Ende
- nebulöse Story

Grafik: 7/10 Punkten
Sound: 8/10 Punkten
Spielspaß: 6/10 Punkten

Insgesamt: 5/10 (Abzüge wegen kurzer Kampagne und schwacher Story)

Hier das erste Level, allerdings sah die Grafik bei mir deutlich netter aus:


(Youtube Direktkane)

Fallout 3 als Actionserie der 70er

Posted by Nerdsnacks | Posted in Games, PC, Videos | Posted on 19-05-2009

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Bei dem Video musste ich direkt an das A-Team oder Ähnliches denken. Szenen aus Fallout 3, aufgemacht als Machinima (wieder ein neues Wort gelernt) der 70er Jahre. Sehr geil gemacht!



(Youtube Direktmachinima, via nerdcore)

Yes – I’m a game-geek!

Posted by Nerdsnacks | Posted in Games, PC | Posted on 05-05-2009

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Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon am PC spiele. Das erste Spiel, an das ich mich noch erinnern kann ist J-Bird. Damals hat man noch Spiele auf Disketten ausgetauscht und raubkopiert. Samt Viren.
Später gings mit Monkey Island und Indy 3 weiter, bis ich irgendwann mit Spear of Destiny angefangen hab und Gefallen an EGo-Shootern und Nazis erschießen gefunden hab.

Nachdem ich ja neulich schon bewiesen habe, dass ich ein diplomierter Web 2.0 Profi bin, hab ich gerade eben den SpOn Test zum Klassik-Gaming-Wissen gemacht und grandios abgesahnt. Zehn von zehn möglichen Punkten. Ich darf mir selber auf die Schulter klopfen. Und das auch mit in meine Bewerbungen schreiben.

“Glückwunsch – Sie sind ganz bewandert in Sachen Spiel-Geschichte. Aber kennen Sie auch “Simon the Sorcerer”, “X-Wing” oder “Loom”? Falls nicht: Ein guter Startpunkt für einen Streifzug ist die Sammlung “Home of the Underdogs” oder die Top 100 der besten Spiele aller Zeiten des US-Webmagazins IGN. Und wenn Sie ein Detail entdecken, das eine Frage im nächsten Spielkultur-Quiz wert ist, schicken Sie uns doch eine E-Mail.”

The Book of unwritten Tales Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Games, PC | Posted on 03-05-2009

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Meine neueste Errungenschaft ist das Game “The Book of unwritten Tales”. Ein Point’n'Click Adventure, das es faustdick hinter den Ohren hat.
Seit vielen Jahren bekriegen sich die Guten und die Bösen, ohne nennenswerte Erfolge zu erzielen. Ein kleiner Gnom namens Frod.. ähm Wilbur muss einen Ring zum Erzmagier bringen, um die Welt zu retten.
The Book of unwritten Tales parodiert sehr viel und sehr gerne die klassischen Film/Rollenspiel Klischees. Da muss ein goldener Ring zum Erzmagier gebracht werden, mit einem Stab ganz Indiana Jones like das Licht in einer Gruft verteilt werden und bei Aktivierung des Rings eine ganz wie in Star Wars IV übliche R2D2-like Aufnahme eines Gremlins begutachtet werden. BouT bedient sich hemmungslos an der Popkultur, dies allerdings sehr intelligent und sehr witzig. Solche Anleihen war ich bisher nur von Lucasarts von früher gewohnt, und konnte mich deshalb in BouT richtig heimelig fühlen.
Ganz wie Frodo neigt auch der gnomische Wilbur geringfügig zur Naivität, die allerdings nicht ganz so schwer wie bei Herr der Ringe nervt. Die anderen Mitstreiter sind eine genervte Elfe, ein mehr oder weniger sympathischer Luftschiffkapitän, sowie ein … Vieh, welches optisch an eine Kreuzung zwischen Teddy und dem Blob erinnert.
Das Game ist insgesamt sehr solide und sein Geld wert. Einzig die teilweise sehr einfachen Rätsel und das simple SPielprinzip (Quest bekommen, Gegenstände sammeln, Quest erfüllen) trübten den Spielspaß etwas.
Auf der anderen Seite wiegen aber die vielen sehr witzigen Anspielungen, die guten Dialoge samt genialer Synchrosprecher sowie die sehr ansprechende Optik und Akustik des Spiels das Ganze locker wieder auf.
Insgesamt ist BouT ein sehr witziges, nicht übermäßig anspruchsvolles Adventure geworden, welches durchaus Kultstatus erreichen könnte.

Grafik: 8/10 Punkten
Sound: 9/10 Punkten
Spielspaß: 10/10 Punkten

Insgesamt: 9/10 Punkten – Nerdsnacks Gold.

PS: Wer jetzt noch nicht überzeigt ist, der möge sich den Trailer anschauen. Der allein hatte mich damals schon überzeugt:

Quake Live ist doof. Irgendwie.

Posted by Nerdsnacks | Posted in Games, Internet, PC | Posted on 02-03-2009

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Seit einigen Tagen spiele und teste ich Quake Live. Ihr wisst schon, die Online-Version von Quake. Im Browser und so.

Anscheinend ist die ganze Geschichte immer noch total überlastet. Abends kann man so gut wie gar nicht spielen, weil die queue dann locker 10.000+ Spieler hat. Außerdem muss ich immer wieder diese verdammten Dateien runterladen. Und wenn’s dann klappt hab ich das Gefühl der absolute Vollnoob zu sein, der noch nie einen Shooter gespielt hat.

Zugegeben Quake war mir schon immer etwas zu schnell. Aber wo sind all die Noobs hin ? Spielen die das überhaupt ? Bin ich der einzige, der sich beim Waffen durchklicken jedesmal verdrückt? Ich glaube ich erschieße doch lieber weiterhin Nazis (virtuell). Das macht zum einen Spaß, weil Nazis doof sind. Zum anderen sind Shooter á la Medal of Honor oder Call of Duty nicht ganz so hektisch. Meistens zumindest.

Starcraft – ein höchst aufregendes Game?!

Posted by Nerdsnacks | Posted in Games, PC | Posted on 25-02-2009

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Was uns der Fussball, ist den Koreanern das Starcraft. Was hier schon seit Jahrhunderten (gefühlten!) kaum noch jemand spielt, ist in Korea Volkssport. Die haben ja sowieso ein ganz anderes Verhältnis zum Zocken als wir.

Umso lustiger ist es, wenn koreanische Experten ein Starcraft-Spiel kommentieren:

Hello world!

Ich weiß zwar nicht, was die sagen, finds aber witzig. Irgendwie.

Quake 3 online zocken

Posted by Nerdsnacks | Posted in Games, PC | Posted on 21-02-2009

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quake3logoQuake 4 ist ja mittlerweile in jedem gut sortierten Fachhandel für einen Zehner zu bekommen. Umso interessanter die Geschichte von Quake Live.

Am Dienstag (24.02) startet die öffentliche Beta von Quake Live. Quake Live ist im Prinzip einfach eine Online-Version von Quake 3 Arena. Wenn ich mich daran zurückerinner, wieviel Tage ich im LAN mit Quake zugebracht habe …

Da Quake damals schon im Gegensatz zu Unreal Tournament nicht besonders Hardwarehungrig war, sollte das Spiel auch auf normalen Office-PCs laufen. Mit knapp 200MB runterladbarer Dateien ist das Spiel recht klein.
Das Ganze soll durch im Spiel eingeblendete Werbung finanziert werden. Das ist auch wieder das Tolle an dem Ganzen: Es ist kostenlos!