Review Avatar

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 28-12-2009

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Blaue Wesen, lustige Pflanzen, das können doch nur die Schlümpfe sein. Oder Camerons neuester Streich Avatar.
Kurz zur Story des Films: Der beinlose Kriegsveteranenheld nimmt eine neue Aufgabe an, nämlich als Avatar (also fremdgesteuertes Abbild) mit den lustigen blauen Wesen auf dem Planeten Pandora zu verhandeln, denn die Menschen hätten gerne das Zeug, was unter der Baumsiedling liegt. Soweit sogut, doch mit seinem blauen Avatar freunden sich der Protagonist schnell an und noch schneller mit der Häuptlingtochter. Was Cameron da abliefert ist eine Mischung aus “Der mit dem Wolf tanzt” und die Schlümpfe. Die Optik ist beeindruckend, überall glitzert und blinkt es. Doch wenn ein Film nicht mehr zu bieten hat, als eine tolle Optik und dafür eine mehr als mittelmäßige Story kann auch der viel angepriesene Film des Jahres nicht überzeugen. Diese ganze Naturvolk, Gaia, Ökökacke ging mir schon nach kurzer Zeit dermaßen auf die Nerven. Der einzige Charakter, der mir richtig gefallen hat, war der menschliche Colonel. Der war sehr irgendwie unsympathisch aber auf seine Weise “real”. Sowohl der Hauptcharakter, als auch all die lustigen blauen Wesen waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Auch das blödeste Naturvolk müsste doch merken, dass Pfeil und Bogen gegen Mechwarriors und Flugzeuge nichts ausrichten können.
Insgesamt hat mir entsprechend Avatar nicht gefallen. Das ganze Ökö Gesabbel war einfach zu nervig, um ernst genommen zu werden, auch die tolle Optik kann in meinen Augen den Film nicht mehr retten.

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Inglourious Basterds Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 26-08-2009

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inglourious-basterdsInglourious Basterds? That’s a Bingo!

Quentin Tarantino liefert mit Inglourious Basterds den besten Film des Jahres ab.

Doch zunächst von Anfang an. Woher die Inglourious Basterds kommen und warum es sie gibt, kann und muss gar nicht erklärt werden. Wichtig ist nur, es sind amerikanische Juden, die auf Nazi-Skalps aus sind. (Killing Nazis!) Dabei spielen die Inglorious Basterds eigentlich nur eine Nebenrolle, denn der eigentliche Plot handelt von der französischen Jüdin Shosanna Dreyfus, die einem Familienmassaker entkommen kann und Jahre später bittere Rache nehmen will.

Insofern geht es bei Inglourious Basterds eigentlich mehr um Rache als um die Elitetruppe um Brad Pitt. Aber im Gegensatz zu Kill Bill ist Inglourious Basterds kein reiner Rachefilm. Es ist viel mehr. Tarantino baut zwar wie gewohnt seinen Film in Kapiteln auf, diese verlaufen jedoch im Gegensatz zu vielen anderen seiner Film chronologisch. Um nicht zu viel zu spoilern werde ich nicht wesentlich genauer auf die Story eingehen.

Die Besetzung ist grandios. Viele Deutsche Schauspieler sind am Start, was den Film zwar nicht besser macht, ihm aber solch eine Nähe verpasst, dass man den Nazis (und teilweise auch den Basterds) abnimmt, dass sie Deutsche sind. Einzig Til Schweiger brilliert wie in fast jedem Film mit Ausdruckslosigkeit und wenigen Sätzen. Für einen “Hollywood Star” hätte da mehr kommen müssen. Ganz anders Christoph Waltz, der den Nazi SS Oberst Landa spielt. Dieser hat den Spitznamen “Judenjäger” und ist eigentlich ein richtig fieses Nazi-Arschloch. Trotzdem schafft es Waltz ihn im Film so genial spielen, dass er sogar sympathisch und geradezu freundlich rüber kommt.

Allgemein vermittelt Tarantino nicht das Bild des skrupellosen, menschenverachtenden Nazis. Während der Nazi bei Indy 3 zum Beispiel nichts außer Antipathie hervorruft, schaffen es die Nazis in Inglourious Basterds wirklich vielschichtig zu sein. Frederick Zoller, gespielt von Daniel Brühl, tötete zwar 300 Amerikaner in Italien, kommt aber trotzdem als verschüchteter, zuvorkommender junger Mann rüber. Der oben erwähnte Landa ist zwar der typische Antagonist, bleibt jedoch so humorvoll, vornehm und zuvorkommend, dass ein richtiger Hass ihm gegenüber schwierig wird.

Sehr witzig sind auch die optischen Einspielungen, wenn zum Beispiel Til Schweiger eingeführt wird. Er wird nicht nur vorgestellt, sondern erhält auch einen Actionschriftzug. Ebenso sämtlich Nazigrößen wie Goebbels, Bormann oder Göring. Einzig Hitler scheint Tarantino als bekannt vorrauszusetzen. Übrigens tauchen nicht nur Hitler und Co auf, auch Churchill hat einen kurzen Gastauftritt.

Die Originalversion des Film ist sehr gut und macht Spaß. Daher kann ich zur Synchrofassung nicht viel sagen, außer dass ich fürchte, dass unglaublich viel Charme bei der Übersetzung einfach drauf geht. Brad Pitt mit seinem Südstaaten-Amerikanisch wirkt nicht nur echt, es begeistert auch. Mit Südstaatenslang gesprochenes Italienisch klingt einfach zum Schreien, aber die Deutschen hören das Italienisch eh nicht so genau. Ich möchte fast sagen, dass Inglourious Basterds sprachlich dreigeteilt ist. Während Pitt und die Basterds immer auf englisch quaken, spricht Shosanna ausschließlich französisch. Auch Daniel Brühl, der sich in sie verliebt hat, spricht gut verständliches Französisch. Dass die deutschen Besatzer und Hitler und Co deutsch sprechen war zu vermuten, toll ist aber, dass so wirklich auch ein Großteil des Films Deutsch gesprochen wird und die Deutschen nicht plötzlich englisch oder ähnliches von sich geben. Einzig Landa beherrscht Englisch, Französisch, Italienisch und mit Sicherheit noch einige Sprachen mehr.

Insgesamt ist Inglourious Basterds für mich der Film des Jahres. Die Story ist zwar fiktiv, weiß aber trotzdem mitzureißen und hält Überraschungen bereit. Die Schauspieler sind grandios und die Dialoge sind schlichtweg sehr gelungen. Tarantino hat mit den Basterds etwas völlig neues entwickelt. Inglourious Basterds ist kein klassischer Kriegsfilm, es wird zwar gestorben, aber nicht en mass. Actionfilm trifft es auch nicht richtig, denn der Großteil des Films besteht aus Dialogen. Mann könnte es einen actionorientiertes Kriegsdrama nennen, aber die genau Zuordnung überlasse ich den Filmwissenschaftlern und Feuilletonschreibern.

Wer also einen knallharten Weltkriegsactionfilm erwartet, sollte die Finger davon lassen. Wer sich allerdings auf subtile Dialoge, auf geniale Kamerafahrten, auf tiefgründige Charaktere und eine etwas andere historische Entwicklung einlassen will, der sollte schleunigst die Originalfassung von Inglourious Basterds besuchen.

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Other Toy Movies

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme, Videos | Posted on 19-06-2009

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In den kommenden Wochen erscheinen mit Transformers 2 und G.I. Joe nicht nur zwei wahrscheinlich grottenschlechte Filme, sondern vor allem zwei Spielzeugverfilmungen. Neben diesen beiden kommen dieses Jahr allerdings noch viele weitere Spielzeug-Filme ins Kino, unter anderem die Glücksbärchis, die (300) Schlümpfe und Alf.

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Zehn Dinge, die extrem nervig im Kino sind

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme, Listen | Posted on 28-05-2009

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Kino macht Spaß. Je nach Tag gibt’s für fünf Euronen zwei Stunden Unterhaltung und Neues aus der Popkultur. Es gibt aber auch Dinge, die beim Kinogang richtig nerven. Nachfolgend zehn richtige nervige Situationen, die einem jeden Kinobesuch vermiesen können (von schlechten Filmen abgesehen):

#10 Zuspät-Kommer

Situation: Man sitzt im Kino, das Licht geht aus, die Trailer und Werbungen fangen an. Nach den Trailern kommt vielleicht nochmal der Eisman, dann beginnt der Film. Kaum sind ein paar Minuten vergangen, kommen noch weitere Leute in den Kionosaal, die natürlich allesamt durch die eigene Reihe laufen müssen.

Nervt weil: Ich mich immer im Kino so wunderbar hinfläze. Wenn dann noch jemand vorbei will muss ich erst die Beine einziehen und verpasse was von Film.

#9 die Essens-Cloaker

Situation: Der Film läuft einige Minuten und das Popcorn raschelt. Soweit so gut. Schlimm wird’s nur, wenn die Leute selber Sachen mitbringen.

Nervt weil: Ob man was zu essen und trinken im Kino kauft oder nicht sei jeden selbst überlassen. Abr nervig wird’s wenn dann die Gummibärtüten aufgerissen werden, im Rucksack nach der Brötchentüte gesucht wird und die mitgebrachte Cola gefühlte drei Minuten lang zischend geöffnet wird.

#8 die Riesen

Situation: Beste Sicht auf den Film, bis der 2,15 Meter große Typ mit hochgegelten Haaren natürlich genau vor mir sitzen muss.

Nervt weil: Sicht scheiße. Entweder muss ich immer links oder rechts dran vorbei schauen oder mich selbst die ganze Zeit strecken. So oder so ist es unbequem und nervt.

#7 Kein Platz im Kino

Situation: Freie Platzwahl! Da man nicht schon eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung da war, gibt’s entweder gar keine Plätze oder nur noch am Rand oder ganz vorne.

Nervt weil: Stehen – Blöd! Seite -Blöd! Vorne – Blöd (Nackenstarre!)

#6 Handy Hinweis

Sitation: Mittlerweile kommt vor jeden Film der Hinweis, dass das Handy auszuschalten sei.

Nervt weil: Ja ich weiß es! Handy: Lautlos! Das sollte das erste sein, was man im Kino macht. Und die die es eh anlassen, stören sich an dem (meistens schrecklich unlustigen) Hinweis auch nicht.

#5 Handy benutzen

Situation: Mitten im Film klingelt ein Handy. Nicht, dass derjenige direkt dran gehen würde, er lässt es erst einige Male klingeln beovr er dann anfängt, sich lautstark zu unterhalten.

Nervt weil: Handyklingelgeräusche so ziemlich das nervigste überhaupt sind – nicht nur im Kino! Ist es denn so schwierig ein Handy auf lautlos zu stellen?

#4 Quatschköppe

Situation: Mitten im Film kommt von schräg hinten ein lauter und störender Dialog: “Ja also das musst du dir nicht gefallen lassen, hast du schon mit ihm darüber gesprochen?”

Nervt weil: Reden ist im Kino tabu! Nix privates, nix über den Film! Einfach Maul halten.

#3 Harndrang

Situation: Der Film hat Überlänge und die Jumbo 2 Liter Co drückt ein wenig auf die Blase.

Nervt weil: Es gibt nichts Schlimmeres, als im Kino aufs Klo gehen zu müssen. Genau in dem Moment, in dem man den Kinosaal verlässt passiert etwas für den Film entscheidenes – ganz egal was.

#2 Inhalt verquatschen

Situation: Menschen die einen Film bereits gesehen haben, neigen dazu, den Inhalt vorwegzugreifen. “Jetzt pass auf, der kommt da gleich hinter der Wand hervor”.

Nervt weil: Nervt vor allem bei Horrorfilmen. Man will sich erschrecken und nicht alles schon vorher wissen. Mindestens genauso schlimm sind Leute, die die Dialoge vorweggreifen. Das ist filmisches NOGO!

#1 Vor-Schluss-Geher

Situation: Der Film ist zu Ende und der Cast läuft durch. Viele haben nach dem Film solch ein Bedürfnis sofort das Kino zu verlassen, dass sie die sporadisch auftauchende Zusatzszene nach dem Cast nicht mehr sehen können.

Nervt weil: Man selber möchte vielleicht noch sitzen bleiben und auf die o.g. Szene warten, aber andauernd schieben sich Leute an dir vorbei und blockieren die Sicht. Wofür gibt es in Kinos die breiten Gänge?

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