Super 8 Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 07-08-2011

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Super 8 – ET meets Cloverfield

Super8 Filme von JJ AbramsDie Story von Super 8 ist schnell erklärt: Eine Gruppe Kinder machen einen Zombiefilm und müssen dabei die Entgleisung eines Zuges miterleben. In dem Zug ist allerdings mehr als (imho viel zu viel) sprengbarer Kram, sondern auch etwas Lebendiges.

J.J. Abrams (Cloverfield, Star Trek) neuester Clou ist eine Verneigung vor dem Kinderspielfilm der 80er Jahre. Sei es ET, die Goonies oder ähnliche, man fühlt sich während des Films wirklich sehr gut in die Zeit zurückversetzt. Denn was zunächst wirkt wie ein Horror- oder Monsterfilm entpuppt sich schließlich eher als Kinderfilm, da die Kinder hier wirklich die Hauptrolle übernehmen. Das wirklich gute an dem Film ist das Setting und die Handlung. Kein übermäßiges Rumgeballere oder sinnlose Dialoge. In vielen Kritiken wird das Ende bzw. das Monster zerrissen, gerade finde ich jedoch so gut bei dem Film. Es ist eben kein Cloverfield-Monster, sondern ein Monster mit Verstand und einem Ziel. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Mir hat Super 8 jedenfalls sehr gut gefallen, einziger Kritikpunkt sind die etwas übertriebene Zugentgleisung. Statt eines Jeeps auf den Gleisen kam mir das Ganze eher vor, wie ein Bombardement durch die Luftwaffe. Insgesamt hat Abrams hier einen guten abendfüllenden und vor allem befriedigenden Film hingelegt. Man sollte keinesfalls ein Cloverfield II erwarten, aber ebensowenig ein ET in modern. Irgendwas da zwischen. :-)

Kino-Reviews: Sucker Punch und Thor

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Filme | Posted on 02-05-2011

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Review #1 Sucker Punch:
Sucker Punch hat mir persönlich Spaß gemacht. Auch wenn viele den Film komplett zerrissen haben, hat er mir doch gefallen. Nicht aufgrund der tollen Story oder der anspruchsvollen Charakter, sondern weil die verschiedenen Settings mit einfach mitgerissen haben. All die Traumwelten sind geradezu Nerdtraumwelten. Deutsche Steampunksoldaten im Grabenkrieg des WWI, Drachen und Ritter, Samuraistatuen und Verteidungsroboter. Die Charaktere sind vor allem eins: schnuckelig. Nicht allzu emotional oder anspruchsvoll, aber schnuckelig und gewaltbereit. Dass Sucker Punch insgesamt ein bißchen wie Inception ausgeht verwirrt zwar, gibt dem ganzen Film allerdings noch eine interessante Wendung.
Insgesamt: 3 von 5 Schulmädchenkostüme

Review #2 Thor
Thor ist der Sohn des Königs Odin von Asgard. Doch sein Temperament, Jähzörn und Wildheit bringt ihm nicht gerade Pluspunkte bei seinem Vater ein. Sein Bruder Loki ist scharf auf die Thronfolge und Thor schließlich dazu, die Eisriesen zu attackieren, was natürlich schiefgeht. Thor wird auf die Erde verbannt und tritt die FOrschergruppe um Natalie Portmann. Thor war insgesamt ganz amüsant. Für einen Superhelden-Film fehlte mir ein wenig die Action, aber die Charaktere waren zumindest glaubwürdig. Auch wenn Loki ein wenig zu luschig daher kam, waren es doch zwei amüsante Stunden im Reich der nordischen Mythologie. Ist Sucker Punch eher was für Kerle zum Gucken, ist Thor mit Chris Hemsworth ganz klar Frauenkompatibel. Ich persönlich hoffe allerdings, dass die kommenden Comicverfilmungen (Captain America, The Avengers) mehr auf Action ausgerichtet sind.
Insgesamt 4 von 5 Motteks (wer nicht weiß, was ein Mottek ist, findet hier die Erklärung)

True Grit Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 27-02-2011

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Jeff briges Cogburn

True Grit heißt übersetzt wahrer Schneid. Und genau erwartet die 14-jährige Mattie Ross von dem US Marshall Rooster Cogburn. Matties Vater war zuvor von dem Tagelöhner Tom Chaney getötet worden. Mattie will ihn mit Hilfe von Cogburn zur Strecke bringen.
True Grit ist DER Oscaraspirant dieses Jahres. Und das vollkommen zurecht. Denn sowohl Jeff Bridges, der den US Marschall Cogburn spielt, als auch die junge Hailee Steinfeld überzeugen auf ganzer Linie. Die Charaktere sin es im Prinzip auch, die den Film tragen. Storytechnisch passiert gar nicht so viel, sodass man eigentlich die meiste Zeit damit beschäftigt ist, von Matties Auftreten und Cogburns assozialem Verhalten fasziniert zu sein. Matt Damon spielt einen Texas Ranger, der allerdings mit mehr durch seine Sprache auffällt, als durch seinen Charakter. In der deutschen Synchro spricht Damon durchgängig als hätte er sich nicht nur auf ie Zunge gebissen, sondern unterwegs verloren. Ich hoffe, dass der Südstaatenakzent im Original nicht ganz so störend ist.
Im Eneffekt geht es in True Grit um Rache. Um Rache und die Beziehung zwischen Cogburn und Mattie. Auch wenn Mattie immer wieder ihren Anwalt und die geltenden Verträge zitiert muss sie doch merken, dass man Verpflichtungen und Recht nur bedingt einfordern kann, vor allem wenn man ein 14-jähriges Mädchen ist. Trotz und gerade weil sich Mattie sich so erwachsen verhält, macht es das Verhältnis zwischen ihr und der rauen Cowboy-Welt so unglaublich interessant.

Mir hat True Grit jedenfalls sehr gut gefallen, denn das Mashup aus Drama und Western ist sehr gut gelungen. Die Dialoge sin tiefgreifend, die Charaktere sind vielschichtig. Einzig ein wenig mehr Action bzw Spannung hätte ich mir gewünscht. Nichts desto trotz ist True Grit einen Oscar verdienendes Westerndrama. Zudem haben Bridges und Steinfeld einen Oscar für ihre Rollen verdient.
Der Film ist zwar ab 12 freigegeben, was allerdings nicht passend ist. Zum einen hat True Grit relativ viel Blut, zum anderen sind die Charaktere sehr anspruchsvoll.

The Green Hornet Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Filme | Posted on 24-01-2011

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The Green Hornet - ChudnofskiThe Green Hornet ist die neueste Hollywood Comic-Verfilmung. Genau genommen kam der Comic erst nach der Radio-Serie auf den Markt.
Britt Reid ist der Sohn eines erfolgreichen Medienmoguls. Als dieser durch einen Allergieanfall ums Leben, muss Britt in seine Fußstapfen steigen. Dieser will jedoch viel lieber ein wildes Leben führen und als Green Hornet verkleidet Verbrecher jagen. Chudnofsky, gespielt von Christoph Waltz, ist als heimlicher Gangsterboss von L.A. damit allerdings ganz und gar nicht einverstanden.
The Green Hornet ist Popcorn-Kino vom Feinsten. Die Effekte stimmen, die Story ist auch in Ordnung und die Charaktere sind auch gut. Mehr allerdings auch nicht. Denn ein Christoph Waltz, der noch bei Inglourious Basterds dermaßen begeistern konnte, bleibt hier nur mittelmäßig. Außer seiner lustigen Aussprache bleibt der Charakter ziemlich flach. Auch Seth Green kann als Superheld nicht wirklich überzeugen. Ich nehme ihm das Superheldendasein genau ab, wie ich es von Jack Black erwarten würde. Kato, sein Sidekick, hingegen ist das genaue Gegenteil und entwickelt in brenzligen Situation eine Art Bullet-Time á la Max Payne.
Ich habe den Film in 3D gesehen und überlege mir so langsam, ob sich 3D außer bei animierten Filmen im Moment schon lohnt. Zu oft sieht das Bild richtig künstlich aus und zieht mich nicht so richtig in die dritte Dimension hinein. Ähnlich wie bei Resident Evil fehlte mir einfach das Gefühl, dass wirklich Wert auf 3D gelegt wurde.
The Green Hornet ist keineswegs ein schlechter Film. Er macht wirklich Spaß! Die Sprüche passen, die Optik rockt und die Action reißt mich schon mit. Mehr allerdings nicht. Insgesamt ist The Green Hornet ein guter Popcorn-Kinofilm. Kaufen würde ich ihn mir nicht unbedingt, aber zum einmaligen hat der Film schon Spaß gemacht.

+ nett gemachtes Popcornkino mit vielen Effekten und witzigen Sprüchen
- flache stereotype Charaktere

Battle: Los Angeles neuer Trailer

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 13-01-2011

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Nachdem ich zuletzt den FIlm Skyline ja ziemlich zerrissen habe, stimmt mich der Film Battle: Los Angeles dem Alien-Angriffs-Kriegsfilm-Genre wieder ziemlich milde gegenüber. Denn Battle: Los Angeles hat laut Trailer nicht nur eine ziemlich coole Story (ok Aliens versuchen die Erde zu kolonisieren ist nicht sooo kreativ), aber das ganze wirkt einfach nicht o furchtbar plump und billig wie bei Skyline.

Zumal ich ja zugegebenermaßen ziemlich Fan von Kriegfilmen bin und mich damals Starship Troopers sehr begeistert hat. Ich freue mich jedenfalls auf den Film.

Endzeit-Sci-Fi Skyline Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 14-12-2010

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Gestern kam ich in den Genuss, Skyline in der Sneak Preview in Bochum sehen zu können. Dass das Ganze allerdings überhaupt kein Genuß war werde ich in meinem Review verdeutlichen.

Skyline ist storytechnisch ein Mashup aus Independence Day und Cloverfield. Alien greifen die Erde und sammeln Menschen, um ihnen die Gehrine zu entnehmen. That’s all. Um mehr gehts wirklich nicht. Besonders freizügig bedient sich Skyline allerdings auch an diesen und weiteren Filmen. Die kleinen Flugalien sehen fast zu 100% wie die Drohnen aus dem dritten Matrix Teil aus. Die großen Kreaturen wirken fast zu 100% wie das Cloverfield Monster, nur mit Tentakeln in den Armen.

Die Charaktere des Films sind ebenso stereotyp wie absolut vorhersehbar und simpel gestrickt. Da ist schwarze Superschauspieler (oder Rapper?), gespielt von Turk, äh Donald Faison, mit der blonden Obertussi. Dann sind da noch die Protagonisten, bei denen sie natürlich schwanger sein muss. Er hingegen wirkt in manchen Szenen wie Prinz Valium, in der nächsten dann wieder voller Elan und wie auf Speed. Und dann gibt es noch den Hausmeister oder Hoteldirektor, man weiß es nicht. Dieser entwickelt urplötzlich den starken Drang die Gruppe zu beschützen und flüchtet mit ihnen raus udn wieder rein und hatte wohl zum Frühstück die John-Rambo Müsliflocken.

Die Handlungen der Charaktere sind ebenso wirsch wie die Charaktere selbst. Die Idee, sich zum Hafen durchzuschlagen ist soo grandios, dass sie nur zum Scheitern führen kann. Ich mein alles ist voller tödlicher Aliens, außer auf dem Wasser! Ergo haben die Aliens Angst vor Wasser. Ergo ist man auf dem Wasser in Sicherheit. Leider stoppt das o.g. Cloverfield Monster die Flucht aus dem Hotel recht zügig.

Hello world!

Dass ein Scififilm nicht immer logisch ist lässt sich nicht vermeiden, aber muss es denn so dämlich sein? Die Welt geht unter, alle Menschen sterben, bzw werden enthirnt, und die Uschi hat keine größeren Probleme als dass die blonde Tante sich eine Zigarette ansteckt. Außerdem sind mir an vielen Stellen Filmfehler aufgefallen, vor allem in Bezug auf das Rollo. Mal da, mal weg. Muss das sein?
Auch das Ende hat nichts anderes als ein Stöhnen im Publikum erzeugt. Ich mein, dass alle sterben war vorhersehbar, aber musste der Typ auch noch eine Art Übergehirn haben? Hätte es nicht gereicht, wenn die beiden zum Schluss einfach enthirnt worden wären?

Auch das Militär macht eine denkbar schlechte Figur. Über LA eine Atombombe abzufeuern zeugt schon von einer gewissen Verzweiflung. Umso erstaunlicher, dass ein paar Soldaten auf den Häuserdächern die Stadt retten sollen.

Hello world!

Insgesamt ist Skyline ein wirklich grottiger Film, der die Mühe der Rezension eigentlich gar nicht wert ist. Die Effekte sind ok, aber die Story ist mehr als flach. Die Charaktere sind nur Randfiguren am Rand einer schlechten Alieninvasion. Warum die Autoren sich so freizügig an anderen Filmen bedienen und dann so einen Schrott abliefern bleibt unverständlich.

Spart euch das Geld und geht nicht ins Kino! Wenn doch, erwartet bloss nichts und stellt euch auf eine wirre Story, schlechte Charaktere und einen kurzen aber unsehenswerten Film ein.

The Road Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 10-10-2010

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the road reviewThe Road erzählt die Geschichte eines Mannes und seines Sohnes in den Zeiten der Postapokalypse. Das wars. Nicht mehr, nicht weniger.

The Road ist die Kinoadaption des Endzeitromans von Cormac McCarthy. Da ich das Buch nicht gelesen habe muss ich mich auch die Filmversion beschränken. Und die überzeugt nicht wirklich.
The Road ist durchzogen von Flashbacks des Vaters (dessen Name wir natürlich nicht erfahren) an die “schöne” Zeit, als die Mutter noch da war. Das sind auch die einzigen Szenen, die nicht grau in grau gehalten sind. Zugegeben, die Postapokalypse wird sicherlich nicht alzu fröhlich, aber 112 Minuten lang tristes in die Gegend stieren überzeugt mich dann doch nicht davon, wie schlimm die Zeit nach dem großen Knall sein soll. Denn inhaltlich bietet der Film kaum etwas. Laufen, fliehen, schlafen.
Über den Hintergrund des Atomkrieges erfährt man erwartungsgemäß gar nichts, dabei wäre das sicherlich der spannendste Teil des Films. Die Optik magzwar postapokalyptisch anwirken, kann aber doch nicht überzeugen. Ein Szenario á la Fallout oder The book of Eli hätte mir besser gefallen. Ich nehm dem Film auch nicht wirklich ab, dass außer Banditen und Kannibalen kaum jemand überlebt haben soll. Auch Viggo Mortensen konnte mich nicht überzeugen. Als paranoider, vollbärtiger Vater schlört er seinen durch die verstaubte Welt Richtung Ozean und bringt seinem Sohn einzig bei, wie man sich selbst richtet.

So zieht sich die wenige Handlung über knapp zwei Stunden hin, bis das ganze in einem ziemlich schlichten und meiner Meinung auch unsinnigen Ende einen Abschluss findet. The Road mag zwar Emotionen und Stimmungen gut herüberbringen, aber von der Postapokalypse aber ich mehr erwartet als ein langweiliges durch die Gegend latschen. Es müssen keine Mutanten oder Zombies sein, aber die nukleare Postapokalypse soll die verfluchteste, schlimmste Dystopie sein, die es gibt.

Prince of Persia Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 02-06-2010

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Prince of Persia war eines der ersten actionorientierten Spiele, an dem ich mir die Zähne ausgebissen habe. Viele erinnern sich bestimmt noch an die nervigen Sprungorgien, die nur all zu oft in den bespeerten Fallgruben endete. Wie in letzter Zeit immer öfter üblig hat auch Prince of Persia nun eine Verfilmung erhalten. Doch anstatt Fallgruben und Paläste kommt Prince of Persia eher mit einem Aladdin meets Assassins Creed Mashup daher.
Zur Story: Wir befinden uns im alten Persien und der König wählt neben seinen beiden Söhnen noch einen dritten Sohn, einen Straßenjungenwaisen, dazu, sein dritter Sohn zu werden. Jahre später hat sich Dastan als Bruder etabliert und kann mit List und jeder akrobatischer Action die Stadt Dingens (Name ist auch Wurst) einnehmen. Wie durch einen Zufall kommt er in den Besitz des Dolches, der die Zeit zurückdrehen kann. Während der “Wir saufen bis zu umfallen” Feier erscheint auch sein Vater, der König von Persien, der aber dummerweise durch einen vergifteten Mantel (fragt mich bitte nicht wie) stirbt. Dastan wird als Mörder beschuldigt und flieht zusammen mit der Prinzessin, die den Dolch zuvor bewacht hatte.
Klingt soweit erstmal solide, ist aber leider furchtbar schnulzig teilweise und insgesamt auch recht schwach. Die Sprüche könnten teilweise aus Märchen oder Disney-Filmen stammen und geben das übliche klischee wieder: “Höre auf dein Herz.”. Bäh. Das ist fucking Persien! Im Prinzip hätte ich ein 300 mit Persern erwartet, bekommen habe ich aber einen Abenteuerfilm mit Disneyattitüde. Ok, ok der Film ist von Disney. Aber weniger Schmalz wäre trotzdem schön gewesen. *SPOILER* Dass mitten in der Wüste ein systemkritischer Spaßvogel lebt, der einen Mad Max ähnlichen Outpost für Steuerflüchtlinge mit BlackJack und Nutten betreibt, hat mich dann auch nicht mehr wirklich stören können. Genausowenig wie, dass natürlich am Ende am wieder leben und alles toll ist war ja auch klar. Verwunderlich fande ich nur, wie unglaublich dämlich sich Nizam (Ben Kingsley) verhalten hat. Er war doch genauso wie Dastan schon in der Zukunft und kannte alles. *SPOILER END*

Wie dem auch sei, Prince of Persia ist ein ziemlich verspielter teilweise schnulziger Abenteuerfilm, der merkbar aus dem Hause Disney stammt. Wer einen seichten Abenteuerfilm sehen möchte, wird sicherlich nicht enttäuscht. Wer allerdings auf knackige Wüstenaction steht sollte nicht zu viel erwarten.

Iron Man 2 Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 17-05-2010

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Iron Man 2Tony Stark ist zurück! Iron Man 2 ist die Fortsetzung des ersten Teils und setzt auch genau dort an, wo Iron Man aufgehört hat. Tony Stark hat sich als Iron Man geoutet und feiert sich nun als Held der Nation. Doch sein Anzug ist durchaus begehrt. Die Regierung/Militär wollen unbedingt den Anzug als Kriegswaffe einsetzen, doch Stark weigert sich diesen auszuhändigen. Der Stark-Konkurrent Hammer baut ebenfalls an Kampfanzügen, die jedoch noch stark unterentwickelt sind. Iron Mans Gegenspieler wird gespielt von Mickey Rourke, der ebenso genial wie hasserfüllt auf Iron Man.

Die Story selber ist bei Iron Man 2 nicht sonderlich spektakulär, Rourke bedroht weder den Planeten, noch sind die von ihm entwickelten Kampfbots sonderlich gefährlich. Allerdings geht es darum auch nicht primär. Hauptsächlich geht es um Tony selber. Seine “Batterie” macht ihn nämlich krank und wird ihn voraussichtlich auch töten.

SPOILER ahead

Iron Man 2 ist ein unterhaltsamer, gut gemachter Film. Allerdings hat der Film auch viele Schwächen. So kann die Story nicht 100-prozentig überzeugen. Bis auf Stark sind alle Charaktere nur Nebendarsteller. Egal, ob Pepper, die schnuckelige Scarlett Johansson, Hammer oder alle anderen. Und genau das ist auch ein Schwachpunkt des Films. Ging es im ersten Teil zwar auch ausschließlich um Stark, fängt er jetzt im zweiten Teil an melancholisch und unberechenbar zu werden. Warum kämpft er gegen seinen besten Freund und zerstört seine halbe Wohnung? Wie kann er ein Element, dass laut KI (Computer sagt nein!) nicht reproduzierbar ist einfach herstellen? Wieso lenkt Iron Man später die Kampfdrohnen ab, nur um mit ihnen über der Expo und bewohnten Gebieten zu kreisen? All das sind zwar relativ unwichtige Kritikpunkte, die dem Spaß am Film keinen Abbruch tun, trotzdem bleibt am Ende ein leichtes “Wie?! Das wars jetzt?” Gefühl zurück. Der Superrusse, der mit 6 Tastenanschlägen eine Firewall hackt, eine Armee von Superdrohnen kreiirt und dann doch am Ende so bräsig ist, seine Predatorhafte Selbstzerstörung mit Warnton und rotem Blinken anzukündigen.

Nichts desto trotz macht Iron Man 2 wirklich Spaß. Die markigen Sprüche, Robert Downey Jr und die ganze Shield Vereinigung macht Freude auf mehr. In den kommenden Monaten und Jahren erscheinen noch genug Superheldenfilme. Gespannt bin ich besonders auf Thor, der nach dem Cast-Durchlauf noch angeteasert wird.

Kampf der Titanen Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 14-04-2010

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Die Story von Kampf der Titanen ist relativ simpel. Die Götter (primär Zeus) sind relativ angepisst, weil die Menschen irgendwie keine Lust mehr auf die Götter haben und sie deshalb nicht mehr anbeten und ihre Statuen abreißen. Hades wird von Zeus beauftragt, den Kraken auf die Stadt Argos loszulassen, um den Menschen so wieder zu zeigen, wer der Chef im Ring ist. Einzig der Halbgott Perseus kann den Kraken aufhalten.

Was sich zunächst wie eine billige Mythologie-Klitsche anhört entpuppt sich allerdings als weitaus. Kampf der Titanen ist im Endeffekt ein Mashup aus 300 und Percy Jackson. Allerdings nur im positiven Sinne. Denn der antike Kampf zwischen Gut und Böse mit Einmischung der Götter macht größtenteils Spaß und wird auch nicht kitschiger, als man es eh schon erwartet hätte. Halbgötter, muskelbepackte Soldaten, die Medusa und Riesenskorpione versetzen den Zuschauer direkt in ein mythologisches Setting. Der Hauptdarsteller Sam Worthington hatte mich zwar schon in Avatar nicht wirklich überzeugen können, aber es kann halt nicht jeder Held ein Dr. Charisma sein. Seine Gefährten haben zum Teil sogar eine eigene Geschichte, sodass sie nicht ganz so glanzlos wie der Held wirken.
(SPOILER) Umso trauriger ist es, dass sie allesamt auf mehr oder wenige schöne Art und Weise das Zeitliche segnen. (/SPOILER)

Insgesamt ist Kampf der Titanen ein gelunger Mythologie Film, der nicht zum Schlachtenepos wird, aber trotzdem viele knackige Kampfeinlagen bietet. Warum der Film allerdings Kampf der Titanen heißt ist für mich im Nachhinein nicht wirklich ersichtlich, denn die Titanen wurden von den Götter verdrängt und sind somit schon seit Ewigkeiten tot. Wer also auf nicht alzu anspruchsvolle Sandalen-Action steht sollte sich Kampf der Titanen anschauen.