Inception Review – Matrix meets Oceans Eleven

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 04-08-2010

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Nur wenige Filme können bei etwas erzeugen, was mich nachdenklich macht. Zuletzt hatte ich dieses Gefühl bei Matrix. Und jetzt bei Inception. Es ist nicht so, dass darüber nachdenke, ob das nicht doch alles nur ein Traum oder die Matrix ist, es ist mehr das Gefühl, von einem Film gefordert worden zu sein und im Anschluss das Ganze nochmal Revue passieren zu lassen.

However, bei Inception geht es darum, dass Cobb (Leonardo Di Caprio) beruflich ein Extraktor, also ein Ideendieb, ist. Die Idee des Industriellen Saito kann er allerdings nicht stehlen und versagt. Um doch nochmal im Leben seine Kinder zu sehen nimmt er Saitos Auftrag an, bei einem vom Saitos größten Konkurrenten eine Inception vorzunehmen. Anstatt eine Idee zu stehlen soll er ihm eine Idee einpflanzen, die Idee, das Imperium seines Vaters aufzulösen.

Inception ist ein gewaltiger Film. Ich hatte im Vorfeld befürchtet, wie früher bei Mulholland Drive, nach dem Film nur noch verwirrt zu sein. Stattdessen schafft es Inception anspruchsvoll, aber nicht abgedreht zu sein. Denn nach und macht der Film mehr und mehr Sinn, bis das Ganze am Ende doch den Kreis schließt und eine “Achso” bei mir hervorgerufen hat.

Optisch ist Inception wirklich beeindruckend, schwerelose Action, Züge die durch New York fahren und gekrümmte Straßen und Städte, optische Elemente, die ich seit Matrix nicht mehr gesehen hatte. Akkustisch hat mich Inception allerdings nicht ganz so mitgerissen. Meist wird durch stumpfes mal lauteres mal leiseres Trommelschlagen versucht die Dramatik in die Höhe zu treiben.

Auch die Schauspieler sind zwar gut besetzt, bleiben aber fast alle ohne besonderen Tiefgang. Die Collegestudentin, die plötzlich das gestalterische Superbrain ist und zum Dr. Sommer für Leos Probleme werden, nervt im Grunde genau so, wie der Geist seiner verstorbenen Frau, der in den Träumen rumspukt. Tom Hardy ist mir allerdings als humorvoller, smarter McGyver Typ aufgefallen, der auch im kommenden Mad Max Mel Gibson ersetzen wird. Dass er im vorletzten (grottigen) Star Trek Nemesis Praetor Shinzon spielte war mir gar nicht bewußt, sollte aber auch unter den Teppich gekehrt werden.

Insgesamt ist Inception zwar ein sehr langer, aber auch sehr in die Tiefe gehender Film. Bleiben mir bei fast allen Filmen unlogische oder offene im Gedächtnis, ist mir nach Inception kaum etwas aufgefallen, was nicht Sinn gibt oder unlogisch wäre. Somit ist Inception ein wirklich sehr guter Film, der zwar durchaus anspruchsvoll ist (FSK 12 WTF?!), aber aufgrund der gelungenen innovativen Geschichte sehr zu empfehlen ist. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass Inception mein persönliches Filmhighlight dieses Jahres (bisher) war.

[SPOILER]Auch wenn das Ende ja offen ist, der Kreisel dreht sich ja noch und raus, glaube ich, dass Leo tatsächlich in der Realität ist. Zum Einen beginnt der Kreisel zu eiern und wird so früher oder später umkippen, zum anderen wird Leo aber auch nicht vom Unterbewusstsein bekämpft. Er wird zwar verfolgt, kann aber schließlich problemlos wieder in die USA einreisen, ohne von Polizei und Firmensöldnern bedrängt zu werden. Sollte das jemand anders sehen, würde ich mich über Kommentare freuen :-) [/SPOILER]

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Prince of Persia Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 02-06-2010

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Prince of Persia war eines der ersten actionorientierten Spiele, an dem ich mir die Zähne ausgebissen habe. Viele erinnern sich bestimmt noch an die nervigen Sprungorgien, die nur all zu oft in den bespeerten Fallgruben endete. Wie in letzter Zeit immer öfter üblig hat auch Prince of Persia nun eine Verfilmung erhalten. Doch anstatt Fallgruben und Paläste kommt Prince of Persia eher mit einem Aladdin meets Assassins Creed Mashup daher.
Zur Story: Wir befinden uns im alten Persien und der König wählt neben seinen beiden Söhnen noch einen dritten Sohn, einen Straßenjungenwaisen, dazu, sein dritter Sohn zu werden. Jahre später hat sich Dastan als Bruder etabliert und kann mit List und jeder akrobatischer Action die Stadt Dingens (Name ist auch Wurst) einnehmen. Wie durch einen Zufall kommt er in den Besitz des Dolches, der die Zeit zurückdrehen kann. Während der “Wir saufen bis zu umfallen” Feier erscheint auch sein Vater, der König von Persien, der aber dummerweise durch einen vergifteten Mantel (fragt mich bitte nicht wie) stirbt. Dastan wird als Mörder beschuldigt und flieht zusammen mit der Prinzessin, die den Dolch zuvor bewacht hatte.
Klingt soweit erstmal solide, ist aber leider furchtbar schnulzig teilweise und insgesamt auch recht schwach. Die Sprüche könnten teilweise aus Märchen oder Disney-Filmen stammen und geben das übliche klischee wieder: “Höre auf dein Herz.”. Bäh. Das ist fucking Persien! Im Prinzip hätte ich ein 300 mit Persern erwartet, bekommen habe ich aber einen Abenteuerfilm mit Disneyattitüde. Ok, ok der Film ist von Disney. Aber weniger Schmalz wäre trotzdem schön gewesen. *SPOILER* Dass mitten in der Wüste ein systemkritischer Spaßvogel lebt, der einen Mad Max ähnlichen Outpost für Steuerflüchtlinge mit BlackJack und Nutten betreibt, hat mich dann auch nicht mehr wirklich stören können. Genausowenig wie, dass natürlich am Ende am wieder leben und alles toll ist war ja auch klar. Verwunderlich fande ich nur, wie unglaublich dämlich sich Nizam (Ben Kingsley) verhalten hat. Er war doch genauso wie Dastan schon in der Zukunft und kannte alles. *SPOILER END*

Wie dem auch sei, Prince of Persia ist ein ziemlich verspielter teilweise schnulziger Abenteuerfilm, der merkbar aus dem Hause Disney stammt. Wer einen seichten Abenteuerfilm sehen möchte, wird sicherlich nicht enttäuscht. Wer allerdings auf knackige Wüstenaction steht sollte nicht zu viel erwarten.

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Angespielt: Battlestar Galactica Brettspiel

Posted by Nerdsnacks | Posted in Nerdstuff | Posted on 15-05-2010

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Heute gibt’s mal etwas völlig Neues hier auf diesem Blog, nämlich Brettspielreviews.
Passend zum Vatertag hatte ich mit ein paar Freunden das Battlestar Galactica Brettspiel getestet und gespielt.

Zunächst ist zu sagen, dass das Galactica Brettspiel im Prinzip auf der ersten Staffel der Serie basiert. Das heißt, dass es das Ziel der menschlichen Spieler ist, Kobol zu erreichen. Der zylonische Intrigant muss hingegen heimlich die Galactica sabotieren. Da einige Zufallselemente vorkommen, ist es für die Spieler mitunter sehr schwierig, festzustellen, wer der zylonische Spion ist.

Das Galactica Brettspiel ist wirklich sehr gelungen. Das Spielmaterial ist wie üblich bei den Brettspielen vom Heidelberger Spieleverlag von sehr Qualität. Obwohl das Regelheft 32 Seiten stark ist und wir gut eine Stunde brauchten, um alles aufzustellen und den Ablauf zu verstehen, war der Spielfluss später ausgesprochen flüssig. Je nachdem, welche Krisenkarten man zieht kann es auch wirklich schnell knapp werden. Der einzige Rohstoff, mit dem wir kein Problem hatten, war der Treibstoff. Der “Rohstoff” Menschen hat uns dann schließlich auch das Genick gebrochen, denn es gibt sogut wie keine Möglichkeiten, neue Menschen zu erhlaten. Allerdings waren wir später nur noch zu dritt, was den SPielspaß doch etwas eingeschränkt hat. Je mehr Spieler desto mehr Möglichkeiten, wer der Spion ist. Genau das ist auch eigentlich das, was bei dem Spiel so Spaß macht: Die Verdächtigungen. Da man ja nicht weiß, wer der Zylon ist, fangen irgendwann die Vermutungen und Beschuldigungen an. Lieblingsspruch des Abends: “Jeder Nicht-Zylon trinkt jetzt Bier.”
Fazit: Das Galactica Brettspiel ist ein sehr gelungenes quasi kooperatives Brettspiel, dass besonders mit mehreren Spielern viel Spaß macht. Zudem kennt man viele Aktionen und Ereignisse aus der Serie, die ich in dem Zug auch nochmal jedem ans Herz legen möchte.

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Legion Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 16-03-2010

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Legion reviewReview zu Legion oder “Was passiert, wenn Gott seine Tage hat?”

Die Story von Legion kann durchaus in ein bis zwei Sätzen zusammengefasst werden. Gott will die Menschheit vernichten. Ein Kind (warum oder wieso auch immer) soll getötet und Erzmichael findet das uncool und beschützt die Gruppe vor den Engelsdämonen, die die Menschheit um die ecke bringen wollen.
Soweit zum Plot, denn vielmehr ergibt sich auch nach Ende des Films nicht mehr. Michael stellt sich jedenfalls gegen Gott und versorgt sich in einem japanischen Spielzeuggeschäft (WTF?!) mit jeder Menge Knarren. Das Wüstencafé “Paradise Falls” (haha. Meh.), das dem Alokoholiker und leicht dämlichen Dennis Qaid gehört ist gleichzeitig der Ort des Geschehens. Denn nachdem Radio, TV und Telefon ausfällt merken die anwesenden Menschen, dass irgendwas nicht stimmt. Als dann noch eine ältere Dame (Vorsitzende der grauen Panther Las Vegas) Amok läuft und einem fast den Kopf abbeißt und kurzerhand vom bwaffneten Quotenschwarzen erschossen wird, taucht plötzlich Michael auf und verkündet das Ende der Welt, hat aber jede Menge Waffen dabei, um die Apokalypse aufzuhalten.
Insgesamt dümpelt Legion meist langweilig vor sich hin, es sei die “Engel” greifen an. Dann wechselt der FIlm schlagartig in eine Schieß- und Ballerorgie, wie ich sie seit James Ryan nicht mehr gesehen habe. Im Anschluss geht es dann doch wieder mit sozialen Problemen der Charaktere weiter. Sehr seltsam war an Legion, dass er zum Teil sehr lustige Szenen hatte, wobei ich mich im Nachhinein fragen musste, ob diese auch wirklich lustig sein sollten. Michael versprühte beispielsweise kein Stück Humor (ok hätte ich auch nicht, wenn ich das ganze Himmelreich gegen mich hätte), die anderen überzeugen zum Teil doch mit Situationskomik.
Insofern hoffe ich für die Produzenten, dass Legion mit einem leichten Augenzwinckern gesehen werden soll, da die Handlung des Films ansich nicht so viel hergibt.
Insgesamt war Legion kein schlechter Film, er hat auf seiner (äußerst flachen) Ebene irgendwie Spaß gemacht. Einzig das Ende (SPOILER!) war dermaßend unbefriedigend, dass man doch mit einem schlechten Gefühl aus dem Film gegangen ist. Das Baby, das beschützt werden muss ist der Messias oder was? Und warum sollte Gott den Messias töten? Was passiert mit dem Baby, seiner Mutter und dem wortkargen, stets gelangweilten “Beschützer” Jeep? Welche Propheten? Wieso kommt Michael wieder und Gabriel ist bei Gott in Ungnade gefallen? Vielleicht liegt es an meinem mangelnden biblischen Verständnis, aber der Film ließ definitiv zu viele Fragen offen.
Nichts desto trotz sind Flügel und Maschinengewehre eine verdammt geile Kombination!

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Sherlock Holmes Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 30-01-2010

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Sherlock HolmesSherlock Holmes ist mittlerweile schon etwa 120 Jahre alt (1887 erschien Doyles erster Holmes Roman), doch Sherlock Holmes erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Zuletzt in dem Kinofilm Sherlock Holmes, gespielt von Robert Downey Jr.

Zur Story: Holmes und Watson schaffen es, den mehrfachen Mörder Lord Blackwood zu stellen, der so an der Vollendung eines schwarzmagischen Rituals gehindert wird. Doch auch der Strick scheint Blackwood nicht beseitigen zu können, denn wenige Tag nach der Hinrichtung taucht Blackwood plötzlich wieder auf und hat einen Plan, die Regierung(en) zu stürzen. Holmes, Watson und Irene Adler (dargestellt von Rachel McAdams) müssen ihn stoppen ohne dabei Opfer seiner schwarzmagischen Zauberei zu werden.

Gespielt werden Holmes und Watson von Robert Downey jr und Jude Law, die in dieser Verfilmung wesentlich mehr Schwerpunkt auf die Action setzen. So ist Holmes zwar nach wie vor der messerscharf analysierende Detektiv, er kommt aber an vielen Stellen nicht darum, wie ein waschechter Actionheld herüber zu kommen. Das tut dem Film aber keinen Abbruch, denn Downey inszeniert die Kämpfe wirklich gut. Auch legt er sich im Kopf einen genauen Schlachtplan zurecht, mit welchem Schlag er welche Reaktion hervorruft. Was ein wenig zu kurz kommt, sind die Geplänkel ziwschen Holmes und Watson . Die kleineren Wortgefechte kommen zwar vor, in den Erzählungen stehen diese wesentlich stärker im Vordergrund.Zudem ist Holmes nicht gerade der vornehme und höfliche Gentlemen, sondern trinkt, raucht und pöbelt auch gerne mal rum. Trotzdem schafft er es mit seinem Verstand und seiner Kombinationsgabe nahezu alle Probleme zu lösen.

Trotzdem ist Sherlock Holmes ein wirklich guter Film, er ist nicht nur logisch aufgebaut, sondern hat auch sehr viele Anspielungen auf den Holmes-Kanon. Downey und Watson können als Gespann überzeugen und die Analyse der Begebenheiten macht Spaß wie eh und je. Wirklich positiv muss ich zusätzlich noch die Musik hervorheben. Diese passt nicht nur perfekt zum Film, sondern hat auch einen hohen Wiedererkennungswert. Der Soundtrack wäre in meinen Augen wirklich einen Kauf wert.

Insgesamt hat mich Sherlock Holmes überzeugt. Der Film macht Spaß und man geht mit einem zufriedenen Gefühl aus Film. Sherlock Holmes ist zwar nicht der Blockbuster, für den ich mehrfach ins Kino gehen würde, der einmalige Kinobesuch lohnt sich aber allemal.

Übrigens ist Sherlock Holmes auch für Mann und Frau geeignet, denn Downey jr ist mit nacktem Oberkörper schon ein netter Anblick und für alle Jungs gibts die schnuckelige Rachel McAdams.

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Oben 3D Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 20-10-2009

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oben-3dZugegeben, das Review kommt etwas spät, aber ich hatte Oben 3D tatsächlich erst am letzten Sonntag gesehen. Mein erster Film in Digital 3D!

Oben handelt von Carl Fredericksen, der Zeit seines Lebens davon träumt mit seiner Jugendliebe zu den Paradiesfällen zu ziehen und dort dem berühmten Charles Muntz nachzueifern. Leider wird nie etwas aus dem Traum, sodass Carl irgendwann als verbitterte Witwer sein Leben fristet. Als der böse Immobilienkonzern schließlich sein Haus abreißen will, lässt Carl sein Haus mit Tausenden Heliumballons abheben und gen Süden schweben.

Oben ist, obwohl weder sonderlich Gewalt noch sonstewie nicht für Kinder geeignete Inhalte vorkommen, meiner Meinung nach kein Kinderfilm. Ich glaube nicht, dass der Tod seiner Frau und seine daraus folgernde Misanthropie für Kinder verständlich ist. Die Szenen des Todes und der Verbitterung waren schon sehr traurig und tauchen im Film immer wieder auf. Insofern ist Oben kein quitschebunter Kinderfilm sondern eher ein Drama mit viel Humor.

Witzig ist der Film trotzdem, nicht zuletzt dank des etwas tollpatschigen Pfadfinders Russel. Der ist es schließlich auch, der Carl einen neuen Lebenssinn verpasst. Der Hauptcharakter Carl wirkt zu Beginn denkbar unsympatisch, schafft es aber mit Herz und eisernem Willen meine Sympathie zu gewinnen. Ob Kinder allerdings verstehen, warum Carl so verbittert ist und warum er Russel schließlich doch mag, wage ich zu bezweifeln.

Ich habe Oben in 3D gesehen (mein erster 3D Film!) und muss sagen, dass mich das Konzept überzeugt hat. Diese alten Papierbrillen mit den Polarisationsfiltern sind wirklich von gestern – digital 3D kann überzeugen. Die Bilder wirken absolut plastisch. Die ersten paar Minuten saß ich mit offenem Mund da und war schwer beeindruckt. Besonders gespannt bin ich allerdings auf  “echte” Filme. Eine richtiger Actionkracher in digital 3D wäre wirklich beeindruckend.

Insgesamt ist Oben ein wirklich guter Film, die Story ist ergreifend, die Charaktere sind einfach toll. Sogar der Bösewicht Muntz hat seine Gründe, so zu sein, wie er ist. Besonderes bizarro-Element des Film sind allerdings die sprechenden Hunde. Mittels eine speziellen Halsband zu sprechen nehm ich dem Film ja noch ab, als Hund ein Menü zu kochen und einen Doppeldecker zu fliegen war einfach zu viel. Trotzdem ist Oben toll und hat mich begeistert. Empfehlenswert für Jung und Alt, nur kleine Kinder sollten sich vielleicht einen anderen Film  anschauen.

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Inglourious Basterds Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 26-08-2009

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inglourious-basterdsInglourious Basterds? That’s a Bingo!

Quentin Tarantino liefert mit Inglourious Basterds den besten Film des Jahres ab.

Doch zunächst von Anfang an. Woher die Inglourious Basterds kommen und warum es sie gibt, kann und muss gar nicht erklärt werden. Wichtig ist nur, es sind amerikanische Juden, die auf Nazi-Skalps aus sind. (Killing Nazis!) Dabei spielen die Inglorious Basterds eigentlich nur eine Nebenrolle, denn der eigentliche Plot handelt von der französischen Jüdin Shosanna Dreyfus, die einem Familienmassaker entkommen kann und Jahre später bittere Rache nehmen will.

Insofern geht es bei Inglourious Basterds eigentlich mehr um Rache als um die Elitetruppe um Brad Pitt. Aber im Gegensatz zu Kill Bill ist Inglourious Basterds kein reiner Rachefilm. Es ist viel mehr. Tarantino baut zwar wie gewohnt seinen Film in Kapiteln auf, diese verlaufen jedoch im Gegensatz zu vielen anderen seiner Film chronologisch. Um nicht zu viel zu spoilern werde ich nicht wesentlich genauer auf die Story eingehen.

Die Besetzung ist grandios. Viele Deutsche Schauspieler sind am Start, was den Film zwar nicht besser macht, ihm aber solch eine Nähe verpasst, dass man den Nazis (und teilweise auch den Basterds) abnimmt, dass sie Deutsche sind. Einzig Til Schweiger brilliert wie in fast jedem Film mit Ausdruckslosigkeit und wenigen Sätzen. Für einen “Hollywood Star” hätte da mehr kommen müssen. Ganz anders Christoph Waltz, der den Nazi SS Oberst Landa spielt. Dieser hat den Spitznamen “Judenjäger” und ist eigentlich ein richtig fieses Nazi-Arschloch. Trotzdem schafft es Waltz ihn im Film so genial spielen, dass er sogar sympathisch und geradezu freundlich rüber kommt.

Allgemein vermittelt Tarantino nicht das Bild des skrupellosen, menschenverachtenden Nazis. Während der Nazi bei Indy 3 zum Beispiel nichts außer Antipathie hervorruft, schaffen es die Nazis in Inglourious Basterds wirklich vielschichtig zu sein. Frederick Zoller, gespielt von Daniel Brühl, tötete zwar 300 Amerikaner in Italien, kommt aber trotzdem als verschüchteter, zuvorkommender junger Mann rüber. Der oben erwähnte Landa ist zwar der typische Antagonist, bleibt jedoch so humorvoll, vornehm und zuvorkommend, dass ein richtiger Hass ihm gegenüber schwierig wird.

Sehr witzig sind auch die optischen Einspielungen, wenn zum Beispiel Til Schweiger eingeführt wird. Er wird nicht nur vorgestellt, sondern erhält auch einen Actionschriftzug. Ebenso sämtlich Nazigrößen wie Goebbels, Bormann oder Göring. Einzig Hitler scheint Tarantino als bekannt vorrauszusetzen. Übrigens tauchen nicht nur Hitler und Co auf, auch Churchill hat einen kurzen Gastauftritt.

Die Originalversion des Film ist sehr gut und macht Spaß. Daher kann ich zur Synchrofassung nicht viel sagen, außer dass ich fürchte, dass unglaublich viel Charme bei der Übersetzung einfach drauf geht. Brad Pitt mit seinem Südstaaten-Amerikanisch wirkt nicht nur echt, es begeistert auch. Mit Südstaatenslang gesprochenes Italienisch klingt einfach zum Schreien, aber die Deutschen hören das Italienisch eh nicht so genau. Ich möchte fast sagen, dass Inglourious Basterds sprachlich dreigeteilt ist. Während Pitt und die Basterds immer auf englisch quaken, spricht Shosanna ausschließlich französisch. Auch Daniel Brühl, der sich in sie verliebt hat, spricht gut verständliches Französisch. Dass die deutschen Besatzer und Hitler und Co deutsch sprechen war zu vermuten, toll ist aber, dass so wirklich auch ein Großteil des Films Deutsch gesprochen wird und die Deutschen nicht plötzlich englisch oder ähnliches von sich geben. Einzig Landa beherrscht Englisch, Französisch, Italienisch und mit Sicherheit noch einige Sprachen mehr.

Insgesamt ist Inglourious Basterds für mich der Film des Jahres. Die Story ist zwar fiktiv, weiß aber trotzdem mitzureißen und hält Überraschungen bereit. Die Schauspieler sind grandios und die Dialoge sind schlichtweg sehr gelungen. Tarantino hat mit den Basterds etwas völlig neues entwickelt. Inglourious Basterds ist kein klassischer Kriegsfilm, es wird zwar gestorben, aber nicht en mass. Actionfilm trifft es auch nicht richtig, denn der Großteil des Films besteht aus Dialogen. Mann könnte es einen actionorientiertes Kriegsdrama nennen, aber die genau Zuordnung überlasse ich den Filmwissenschaftlern und Feuilletonschreibern.

Wer also einen knallharten Weltkriegsactionfilm erwartet, sollte die Finger davon lassen. Wer sich allerdings auf subtile Dialoge, auf geniale Kamerafahrten, auf tiefgründige Charaktere und eine etwas andere historische Entwicklung einlassen will, der sollte schleunigst die Originalfassung von Inglourious Basterds besuchen.

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Neues Projekt: game-review.de

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Games | Posted on 24-08-2009

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game-reviewSeit einigen Tagen geistert die URL schon in meiner Linkliste rum, jetzt ist die neue Seite auch ein wenig voller:

Game Review

Game Review ist ein neues Blog von mir, auf dem ich zukünftig Games rezensieren werde. Das ganze wird netterweise von Estugo zur Verfügung gestellt und ich muss sagen, die Geschwindigkeit ist wirklich um Welten besser als dieses Blog hier.

Also für Game Tests oder Reviews einfach mal Game Review ansurfen. Falls ihr ansonsten selber gerne mal ein Review schreiben möchtet oder mir ein Spiel als Rezension zur Verfügung stellen wollt, einfach anschreiben. It works!

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Coraline Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 17-08-2009

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coralineGleich vorweg, Coralien ist KEIN Kinderfilm! Obwohl der Film ab 6 ist, würde ich ihn auf keinen unter ab 12 einstufen, aber dazu gleich mehr.

Coraline ist ein typisches rebellisches Mädchen, hat gern Spaß und ist relativ leicht zu beeinflussen. Zumal ihre Eltern mehr mit Arbeit als mit allem anderem beschäftigt sind. Als Coraline den Weg in eine Parallelwelt, in der alles besser scheint, kann sie sich zunächst gar nicht davon lösen. Doch die “falsche” Mutter will nicht ihr bestes sondern nur ihr Leben.

Coraline ist für einen Kinderfilm sehr düster geworden. Keine quietschig bunte Optik, keine allzu leicht zu duchschauenden Charaktere, kaum Slapstick. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass Coraline für Kinder gemacht ist, ein 6-jähriger wird sich höchst wahrscheinlich an vielen Stellen fürchten, verwirrt sein und Alpträume bekommen. Von Knöpfen statt Augen.

Coraline war gut, keine Frage. Problematisch empfande ich allerdings, dass die Story entsprechend einem Kinderfilm etwas oberflächlich bleibt und das Ende zwar kein Happy End, aber trotzdem ein relativ seichtes ist.Die Eltern wissen am Ende immer noch, was sie falsch gemacht haben, aber Coraline hat gelernt, dass man auch mit dem zufrieden sein sollte, was man hat.

An ein Nightmare before Christmas kann der Film aber qualitativ nicht anknüpfen.

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Harry Potter 6 Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Filme | Posted on 29-07-2009

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harry_potter_und_der_halbblutprinz_teaserHarry Potter 6 formely known as Harry Potter und der Halbschlafprinz

Bitte liebe Potteristen verschont mich mit Drohbriefen, aber der aktuelle Harry Potter Film war vor Langeweile kaum zu ertragen.

Zunächst zur Story: Harry Potter, der Auserwählte, wird vom alterschwachen Professor Dumbeldore damit beauftragt, die wahren Erinnerungen von Professor Sofa im Bezug auf Voldi herauszufinden. Ein schreckliches Geheimnis wird dabei offenbart – achja und jede Menge pubertärer Knutsch- und Fummelarien.

Harry Potter kann mich als Nichtleser nicht überzeugen. Mit seinen drei Stunden plätschert der Film meist langweilig vor sich hin, nur um dann in der letzten halben Stunde alles an Inhalt zu bringen, was die anderen zwei Stunden nicht geschafft haben. Diese ganzen “Sie liebt ihn und er die andere” Geschichten zwischendurch nerven einfach total und konnte bei mir, im Gegensatz zu allen anderen Kinobesuchern, keine Lacher hervorrufen. Ich glaube, aus dem Alter wo ich Teeniefilme toll fand bin ich lange raus.

[SPOILER AHEAD]
Im Endeffekt beschränkt sich die Handlung des Film auf zwei Dinge: Voldi (süß oder?) hat sieben Sachen, in denen er seine Seele versteckt. Dumbeldore plümst die Brüstung runter und schlägt unsanft und tot auf dem Asphalt auf. Alles weitere beschränkt sich wirklich auf unwichtiges Blabla, das weder fesseln, noch erheitern kann.
[SPOILER END]

Insgesamt kann Haryy Potter nicht überzeugen. Wäre der Film nur 90 Minuten gewesen, wäre mein Urteil vielleicht weniger vernichtend ausgefallen, in dieser knapp drei Stunden Fassung hat mich der Film einfach nur gelangweilt.Als Nichtleser habe ich große Teile erst gar nicht verstanden. Insofern freue ich mich auf die erste Gastrezension meiner Freundin, die die Bücher allesamt gelesen hat. Ich bin gespannt.

Nerdsnacks meint: 3/10 Punkten

Und hier wie versprochen die Rezension meiner Freundin:

Wilde Knutschereien, Gefühlschaos und minimaler Inhalt…

… nein, die Rede ist nicht von einem neuen Teeniefilm, sondern vom neuen Harry Potter Film „Harry Potter und der Halblutprinz“.

Inhaltlich wurde in dem Film meiner Meinung nach viel weggelassen. Die Erinnerungen, die Dumbledore zusammengetragen hat, um Lord Voldemort ( der in dem Film nicht ein einziges Mal vorkam) zu stoppen, wurden auf ein Minimales reduziert. Den Hauptteil des Filmes nahmen die pubertären Liebesgeschichten a la „er liebt mich er liebt mich nicht“ der Darsteller untereinander ein.

Der Tod Dumbledores war im Film verglichen mit dem Buch wenig spektakulär. Snape zaubert, Dumbledore stürzt vom Turm.
Der Film zog sich unendlich lange hin, sodass man in der Pause dachte, wann denn nun endlich die Handlung des Films einsetzend würde. Als fleißige Leserin der Bücher konnte ich mir vieles, was in dem Film nicht gezeigt wurde zusammenreimen, aber für jemanden, der den Film nicht gesehen hat, war ein Verstehen kaum möglich.

Wirklich gut in dem Film waren die Effekte, wie etwa Dumbledores Feuerwalze oder die Zerstörung der Towerbridge. Auch die Kulissen wussten zu überzeugen.
Insgesamt kann ich sagen, dass der neue Harry Potter viel vom Charme der anderen Filme verloren hat und war bezogen auf die Kürze des Inhalts viel zu lang. Ich hatte zeitweise das Gefühl, dass die Schauspieler nicht mehr in diese Handlung reinpassen. Ich hoffe wirklich, dass die nächsten beiden Filme (aus Teil Sieben werden zwei Teile gemacht) besser sind.

5 von 10 Punkten

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