Sherlock Holmes Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 30-01-2010

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Sherlock HolmesSherlock Holmes ist mittlerweile schon etwa 120 Jahre alt (1887 erschien Doyles erster Holmes Roman), doch Sherlock Holmes erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Zuletzt in dem Kinofilm Sherlock Holmes, gespielt von Robert Downey Jr.

Zur Story: Holmes und Watson schaffen es, den mehrfachen Mörder Lord Blackwood zu stellen, der so an der Vollendung eines schwarzmagischen Rituals gehindert wird. Doch auch der Strick scheint Blackwood nicht beseitigen zu können, denn wenige Tag nach der Hinrichtung taucht Blackwood plötzlich wieder auf und hat einen Plan, die Regierung(en) zu stürzen. Holmes, Watson und Irene Adler (dargestellt von Rachel McAdams) müssen ihn stoppen ohne dabei Opfer seiner schwarzmagischen Zauberei zu werden.

Gespielt werden Holmes und Watson von Robert Downey jr und Jude Law, die in dieser Verfilmung wesentlich mehr Schwerpunkt auf die Action setzen. So ist Holmes zwar nach wie vor der messerscharf analysierende Detektiv, er kommt aber an vielen Stellen nicht darum, wie ein waschechter Actionheld herüber zu kommen. Das tut dem Film aber keinen Abbruch, denn Downey inszeniert die Kämpfe wirklich gut. Auch legt er sich im Kopf einen genauen Schlachtplan zurecht, mit welchem Schlag er welche Reaktion hervorruft. Was ein wenig zu kurz kommt, sind die Geplänkel ziwschen Holmes und Watson . Die kleineren Wortgefechte kommen zwar vor, in den Erzählungen stehen diese wesentlich stärker im Vordergrund.Zudem ist Holmes nicht gerade der vornehme und höfliche Gentlemen, sondern trinkt, raucht und pöbelt auch gerne mal rum. Trotzdem schafft er es mit seinem Verstand und seiner Kombinationsgabe nahezu alle Probleme zu lösen.

Trotzdem ist Sherlock Holmes ein wirklich guter Film, er ist nicht nur logisch aufgebaut, sondern hat auch sehr viele Anspielungen auf den Holmes-Kanon. Downey und Watson können als Gespann überzeugen und die Analyse der Begebenheiten macht Spaß wie eh und je. Wirklich positiv muss ich zusätzlich noch die Musik hervorheben. Diese passt nicht nur perfekt zum Film, sondern hat auch einen hohen Wiedererkennungswert. Der Soundtrack wäre in meinen Augen wirklich einen Kauf wert.

Insgesamt hat mich Sherlock Holmes überzeugt. Der Film macht Spaß und man geht mit einem zufriedenen Gefühl aus Film. Sherlock Holmes ist zwar nicht der Blockbuster, für den ich mehrfach ins Kino gehen würde, der einmalige Kinobesuch lohnt sich aber allemal.

Übrigens ist Sherlock Holmes auch für Mann und Frau geeignet, denn Downey jr ist mit nacktem Oberkörper schon ein netter Anblick und für alle Jungs gibts die schnuckelige Rachel McAdams.

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Oben 3D Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 20-10-2009

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oben-3dZugegeben, das Review kommt etwas spät, aber ich hatte Oben 3D tatsächlich erst am letzten Sonntag gesehen. Mein erster Film in Digital 3D!

Oben handelt von Carl Fredericksen, der Zeit seines Lebens davon träumt mit seiner Jugendliebe zu den Paradiesfällen zu ziehen und dort dem berühmten Charles Muntz nachzueifern. Leider wird nie etwas aus dem Traum, sodass Carl irgendwann als verbitterte Witwer sein Leben fristet. Als der böse Immobilienkonzern schließlich sein Haus abreißen will, lässt Carl sein Haus mit Tausenden Heliumballons abheben und gen Süden schweben.

Oben ist, obwohl weder sonderlich Gewalt noch sonstewie nicht für Kinder geeignete Inhalte vorkommen, meiner Meinung nach kein Kinderfilm. Ich glaube nicht, dass der Tod seiner Frau und seine daraus folgernde Misanthropie für Kinder verständlich ist. Die Szenen des Todes und der Verbitterung waren schon sehr traurig und tauchen im Film immer wieder auf. Insofern ist Oben kein quitschebunter Kinderfilm sondern eher ein Drama mit viel Humor.

Witzig ist der Film trotzdem, nicht zuletzt dank des etwas tollpatschigen Pfadfinders Russel. Der ist es schließlich auch, der Carl einen neuen Lebenssinn verpasst. Der Hauptcharakter Carl wirkt zu Beginn denkbar unsympatisch, schafft es aber mit Herz und eisernem Willen meine Sympathie zu gewinnen. Ob Kinder allerdings verstehen, warum Carl so verbittert ist und warum er Russel schließlich doch mag, wage ich zu bezweifeln.

Ich habe Oben in 3D gesehen (mein erster 3D Film!) und muss sagen, dass mich das Konzept überzeugt hat. Diese alten Papierbrillen mit den Polarisationsfiltern sind wirklich von gestern – digital 3D kann überzeugen. Die Bilder wirken absolut plastisch. Die ersten paar Minuten saß ich mit offenem Mund da und war schwer beeindruckt. Besonders gespannt bin ich allerdings auf  “echte” Filme. Eine richtiger Actionkracher in digital 3D wäre wirklich beeindruckend.

Insgesamt ist Oben ein wirklich guter Film, die Story ist ergreifend, die Charaktere sind einfach toll. Sogar der Bösewicht Muntz hat seine Gründe, so zu sein, wie er ist. Besonderes bizarro-Element des Film sind allerdings die sprechenden Hunde. Mittels eine speziellen Halsband zu sprechen nehm ich dem Film ja noch ab, als Hund ein Menü zu kochen und einen Doppeldecker zu fliegen war einfach zu viel. Trotzdem ist Oben toll und hat mich begeistert. Empfehlenswert für Jung und Alt, nur kleine Kinder sollten sich vielleicht einen anderen Film  anschauen.

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Inglourious Basterds Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 26-08-2009

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inglourious-basterdsInglourious Basterds? That’s a Bingo!

Quentin Tarantino liefert mit Inglourious Basterds den besten Film des Jahres ab.

Doch zunächst von Anfang an. Woher die Inglourious Basterds kommen und warum es sie gibt, kann und muss gar nicht erklärt werden. Wichtig ist nur, es sind amerikanische Juden, die auf Nazi-Skalps aus sind. (Killing Nazis!) Dabei spielen die Inglorious Basterds eigentlich nur eine Nebenrolle, denn der eigentliche Plot handelt von der französischen Jüdin Shosanna Dreyfus, die einem Familienmassaker entkommen kann und Jahre später bittere Rache nehmen will.

Insofern geht es bei Inglourious Basterds eigentlich mehr um Rache als um die Elitetruppe um Brad Pitt. Aber im Gegensatz zu Kill Bill ist Inglourious Basterds kein reiner Rachefilm. Es ist viel mehr. Tarantino baut zwar wie gewohnt seinen Film in Kapiteln auf, diese verlaufen jedoch im Gegensatz zu vielen anderen seiner Film chronologisch. Um nicht zu viel zu spoilern werde ich nicht wesentlich genauer auf die Story eingehen.

Die Besetzung ist grandios. Viele Deutsche Schauspieler sind am Start, was den Film zwar nicht besser macht, ihm aber solch eine Nähe verpasst, dass man den Nazis (und teilweise auch den Basterds) abnimmt, dass sie Deutsche sind. Einzig Til Schweiger brilliert wie in fast jedem Film mit Ausdruckslosigkeit und wenigen Sätzen. Für einen “Hollywood Star” hätte da mehr kommen müssen. Ganz anders Christoph Waltz, der den Nazi SS Oberst Landa spielt. Dieser hat den Spitznamen “Judenjäger” und ist eigentlich ein richtig fieses Nazi-Arschloch. Trotzdem schafft es Waltz ihn im Film so genial spielen, dass er sogar sympathisch und geradezu freundlich rüber kommt.

Allgemein vermittelt Tarantino nicht das Bild des skrupellosen, menschenverachtenden Nazis. Während der Nazi bei Indy 3 zum Beispiel nichts außer Antipathie hervorruft, schaffen es die Nazis in Inglourious Basterds wirklich vielschichtig zu sein. Frederick Zoller, gespielt von Daniel Brühl, tötete zwar 300 Amerikaner in Italien, kommt aber trotzdem als verschüchteter, zuvorkommender junger Mann rüber. Der oben erwähnte Landa ist zwar der typische Antagonist, bleibt jedoch so humorvoll, vornehm und zuvorkommend, dass ein richtiger Hass ihm gegenüber schwierig wird.

Sehr witzig sind auch die optischen Einspielungen, wenn zum Beispiel Til Schweiger eingeführt wird. Er wird nicht nur vorgestellt, sondern erhält auch einen Actionschriftzug. Ebenso sämtlich Nazigrößen wie Goebbels, Bormann oder Göring. Einzig Hitler scheint Tarantino als bekannt vorrauszusetzen. Übrigens tauchen nicht nur Hitler und Co auf, auch Churchill hat einen kurzen Gastauftritt.

Die Originalversion des Film ist sehr gut und macht Spaß. Daher kann ich zur Synchrofassung nicht viel sagen, außer dass ich fürchte, dass unglaublich viel Charme bei der Übersetzung einfach drauf geht. Brad Pitt mit seinem Südstaaten-Amerikanisch wirkt nicht nur echt, es begeistert auch. Mit Südstaatenslang gesprochenes Italienisch klingt einfach zum Schreien, aber die Deutschen hören das Italienisch eh nicht so genau. Ich möchte fast sagen, dass Inglourious Basterds sprachlich dreigeteilt ist. Während Pitt und die Basterds immer auf englisch quaken, spricht Shosanna ausschließlich französisch. Auch Daniel Brühl, der sich in sie verliebt hat, spricht gut verständliches Französisch. Dass die deutschen Besatzer und Hitler und Co deutsch sprechen war zu vermuten, toll ist aber, dass so wirklich auch ein Großteil des Films Deutsch gesprochen wird und die Deutschen nicht plötzlich englisch oder ähnliches von sich geben. Einzig Landa beherrscht Englisch, Französisch, Italienisch und mit Sicherheit noch einige Sprachen mehr.

Insgesamt ist Inglourious Basterds für mich der Film des Jahres. Die Story ist zwar fiktiv, weiß aber trotzdem mitzureißen und hält Überraschungen bereit. Die Schauspieler sind grandios und die Dialoge sind schlichtweg sehr gelungen. Tarantino hat mit den Basterds etwas völlig neues entwickelt. Inglourious Basterds ist kein klassischer Kriegsfilm, es wird zwar gestorben, aber nicht en mass. Actionfilm trifft es auch nicht richtig, denn der Großteil des Films besteht aus Dialogen. Mann könnte es einen actionorientiertes Kriegsdrama nennen, aber die genau Zuordnung überlasse ich den Filmwissenschaftlern und Feuilletonschreibern.

Wer also einen knallharten Weltkriegsactionfilm erwartet, sollte die Finger davon lassen. Wer sich allerdings auf subtile Dialoge, auf geniale Kamerafahrten, auf tiefgründige Charaktere und eine etwas andere historische Entwicklung einlassen will, der sollte schleunigst die Originalfassung von Inglourious Basterds besuchen.

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Neues Projekt: game-review.de

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Games | Posted on 24-08-2009

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game-reviewSeit einigen Tagen geistert die URL schon in meiner Linkliste rum, jetzt ist die neue Seite auch ein wenig voller:

Game Review

Game Review ist ein neues Blog von mir, auf dem ich zukünftig Games rezensieren werde. Das ganze wird netterweise von Estugo zur Verfügung gestellt und ich muss sagen, die Geschwindigkeit ist wirklich um Welten besser als dieses Blog hier.

Also für Game Tests oder Reviews einfach mal Game Review ansurfen. Falls ihr ansonsten selber gerne mal ein Review schreiben möchtet oder mir ein Spiel als Rezension zur Verfügung stellen wollt, einfach anschreiben. It works!

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Coraline Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 17-08-2009

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coralineGleich vorweg, Coralien ist KEIN Kinderfilm! Obwohl der Film ab 6 ist, würde ich ihn auf keinen unter ab 12 einstufen, aber dazu gleich mehr.

Coraline ist ein typisches rebellisches Mädchen, hat gern Spaß und ist relativ leicht zu beeinflussen. Zumal ihre Eltern mehr mit Arbeit als mit allem anderem beschäftigt sind. Als Coraline den Weg in eine Parallelwelt, in der alles besser scheint, kann sie sich zunächst gar nicht davon lösen. Doch die “falsche” Mutter will nicht ihr bestes sondern nur ihr Leben.

Coraline ist für einen Kinderfilm sehr düster geworden. Keine quietschig bunte Optik, keine allzu leicht zu duchschauenden Charaktere, kaum Slapstick. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass Coraline für Kinder gemacht ist, ein 6-jähriger wird sich höchst wahrscheinlich an vielen Stellen fürchten, verwirrt sein und Alpträume bekommen. Von Knöpfen statt Augen.

Coraline war gut, keine Frage. Problematisch empfande ich allerdings, dass die Story entsprechend einem Kinderfilm etwas oberflächlich bleibt und das Ende zwar kein Happy End, aber trotzdem ein relativ seichtes ist.Die Eltern wissen am Ende immer noch, was sie falsch gemacht haben, aber Coraline hat gelernt, dass man auch mit dem zufrieden sein sollte, was man hat.

An ein Nightmare before Christmas kann der Film aber qualitativ nicht anknüpfen.

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Harry Potter 6 Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Filme | Posted on 29-07-2009

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harry_potter_und_der_halbblutprinz_teaserHarry Potter 6 formely known as Harry Potter und der Halbschlafprinz

Bitte liebe Potteristen verschont mich mit Drohbriefen, aber der aktuelle Harry Potter Film war vor Langeweile kaum zu ertragen.

Zunächst zur Story: Harry Potter, der Auserwählte, wird vom alterschwachen Professor Dumbeldore damit beauftragt, die wahren Erinnerungen von Professor Sofa im Bezug auf Voldi herauszufinden. Ein schreckliches Geheimnis wird dabei offenbart – achja und jede Menge pubertärer Knutsch- und Fummelarien.

Harry Potter kann mich als Nichtleser nicht überzeugen. Mit seinen drei Stunden plätschert der Film meist langweilig vor sich hin, nur um dann in der letzten halben Stunde alles an Inhalt zu bringen, was die anderen zwei Stunden nicht geschafft haben. Diese ganzen “Sie liebt ihn und er die andere” Geschichten zwischendurch nerven einfach total und konnte bei mir, im Gegensatz zu allen anderen Kinobesuchern, keine Lacher hervorrufen. Ich glaube, aus dem Alter wo ich Teeniefilme toll fand bin ich lange raus.

[SPOILER AHEAD]
Im Endeffekt beschränkt sich die Handlung des Film auf zwei Dinge: Voldi (süß oder?) hat sieben Sachen, in denen er seine Seele versteckt. Dumbeldore plümst die Brüstung runter und schlägt unsanft und tot auf dem Asphalt auf. Alles weitere beschränkt sich wirklich auf unwichtiges Blabla, das weder fesseln, noch erheitern kann.
[SPOILER END]

Insgesamt kann Haryy Potter nicht überzeugen. Wäre der Film nur 90 Minuten gewesen, wäre mein Urteil vielleicht weniger vernichtend ausgefallen, in dieser knapp drei Stunden Fassung hat mich der Film einfach nur gelangweilt.Als Nichtleser habe ich große Teile erst gar nicht verstanden. Insofern freue ich mich auf die erste Gastrezension meiner Freundin, die die Bücher allesamt gelesen hat. Ich bin gespannt.

Nerdsnacks meint: 3/10 Punkten

Und hier wie versprochen die Rezension meiner Freundin:

Wilde Knutschereien, Gefühlschaos und minimaler Inhalt…

… nein, die Rede ist nicht von einem neuen Teeniefilm, sondern vom neuen Harry Potter Film „Harry Potter und der Halblutprinz“.

Inhaltlich wurde in dem Film meiner Meinung nach viel weggelassen. Die Erinnerungen, die Dumbledore zusammengetragen hat, um Lord Voldemort ( der in dem Film nicht ein einziges Mal vorkam) zu stoppen, wurden auf ein Minimales reduziert. Den Hauptteil des Filmes nahmen die pubertären Liebesgeschichten a la „er liebt mich er liebt mich nicht“ der Darsteller untereinander ein.

Der Tod Dumbledores war im Film verglichen mit dem Buch wenig spektakulär. Snape zaubert, Dumbledore stürzt vom Turm.
Der Film zog sich unendlich lange hin, sodass man in der Pause dachte, wann denn nun endlich die Handlung des Films einsetzend würde. Als fleißige Leserin der Bücher konnte ich mir vieles, was in dem Film nicht gezeigt wurde zusammenreimen, aber für jemanden, der den Film nicht gesehen hat, war ein Verstehen kaum möglich.

Wirklich gut in dem Film waren die Effekte, wie etwa Dumbledores Feuerwalze oder die Zerstörung der Towerbridge. Auch die Kulissen wussten zu überzeugen.
Insgesamt kann ich sagen, dass der neue Harry Potter viel vom Charme der anderen Filme verloren hat und war bezogen auf die Kürze des Inhalts viel zu lang. Ich hatte zeitweise das Gefühl, dass die Schauspieler nicht mehr in diese Handlung reinpassen. Ich hoffe wirklich, dass die nächsten beiden Filme (aus Teil Sieben werden zwei Teile gemacht) besser sind.

5 von 10 Punkten

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Brüno Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Aktuelles, Filme | Posted on 15-07-2009

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Den Kinodienstag zu nutzen ist eine tolle Sache. Vor allem, wenn man sich Brüno in OmU (Original mit Untertiteln) anschaut.
Bereits bevor auch nur ansatzweise etwas vom Film zu sehen ist, beginnt bereits der erse WTF-Moment, von denen der Filme einige bereit hält.
Passenderweise spielt Brüno für den Anfang seines Films Nessaja von der philosophischen und nachdenklichen Band Scooter. Es gibt definitiv einen Grund, warum ich House-Musik hasse. Wie dem auch sei, Brüno ansich ist mehr noch als Borat kein zusammenhängender Film sondern eher eine Episodenansammlung. Allerdings benötigt der Film auch überhaupt keine Story, da ich von einem Gröhler zum anderen geschlittert bin. Die “Story” ist entsprechend simpel gehalten: Brüno, Moderator des österreichischen Modemagazins “Funkyzeit” passiert mit seinem Klettverschluss-Anzug bei der Mailänder Modewoche einige Fauxpas, sodass er sich nach einer neuen Beschäftigung umsehen muss – ein Karriere als Superstar in den USA. Dass das auf Anhieb nicht direkt klappt kann sich wohl jeder denken.
Der Film Brüno macht Spaß. Vorrausgesetzt man schaltet zwischen durch seine Schmerzgrenze komplett ab. Ich glaube sagen zu können, dass ich in einem Film nie zuvor so viele Schwänze, Dildos und Arschlöcher gesehen habe. Die PC-Schwelle wird dabei deutlich überschritten, was Brüno aber nur noch umso interessanter macht. Wenn Brüno als aufgestylter Jude von orthodoxen Juden gejagt wird, einen Israeli fragt, was er gegen Humus (nicht Hamas) habe oder wenn er einem Terroristen der Al Aqsa Brigaden sagt, dass ihr König Osama mit seinem Bart aussehe wie ein dreckiger Zauberer oder obdachloser Weihnachtsmann entsteht bei mir eine Mischung aus Fremdschämen und lautem Gelächter.
Brüno kann überzeugen. Die interviewten Personen entlarven sich zwar nicht so stark wie bei Borat, nichts desto trotz hatte ich nach dem Film echte Rachenschmerzen vom vielen Lachen. Einzig nervig war, wenn brüno auf “Deutsch” mit Lutz, seinem Assistenten, gesprochen hat. Das war natürlich nicht untertitelt (ich denke im am. Original waren genau diese Dialoge in englisch untertitelt) und aufgrund von Cohens Englisch-österreichem-Deutsch sehr schlecht zu verstehen.
Insgesamt wird Brüno aber auf jeden Fall der erolgreichste Österreicher aller Zeiten – gleich nach Hitler.

Bewertung: 8/10 Punkten

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Ice Age 3 Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 08-07-2009

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ice_age_3Gestern abend nutzte ich den Kinodienstag und begab mich in die 20:30 Uhr Vorstellung von Ice Age 3.
Die Handlung lässt sich relativ kurz fassen: Weil Manni (das Mammut) Papa wird, will Sid (das Faultier) auch Papa werden und findet drei Eier. Die gehören aber Mama Tyrannosaurus, die sich die Eier mitsamt Sid wiederholt und in die “Unterwelt” mitschleppt.
Insgesamt war Ice Age 3 ganz nett. Die Charaktere haben sich zwar meiner Meinung nach kein Stück weiterentwickelt, ich habe aber auch nichts anderes erwartet. Sid ist immer noch das trottelige Faultier, dass von einem Fettnäpfchen in das nächste tritt, Diego (der Säbelzahntiger) hatte fast etwas opahaftes an sich und Scrat (das Urzeit-Eichhörnchen) lässt für wenige Szenen die Nüsse außer Acht, um einem Weibchen zu imponieren.
So witzig einige Slapstickstellen auch waren, so unlogisch war das ganze Setting. Unter der Eisoberfläche sollte sich noch eine weitere Schicht befinden, die voll mit Dschungel und Dinos ist. Woher das Sonnenlicht kam wurde natürlich nicht aufgeklärt, genausowenig wie die Frage, warum Mama Rex ihre Eier in einer weit entfernten Eishöhle positioniert.
Im Endeffekt gab es nicht mal Bösewichte in dem Film, denn Mama Rex hat Sid richtig lieb gewonnen und der Über-Saurier, dessen Proportionen sich jedes Mal unterschieden, sollte nur als Spielpartner für das bekloppte Vetereanen-Mungo-Viech dienen.
Vielleicht bin ich mittlerweile einfach zu anspruchsvoll geworden, oder aber ich bin es leid, immer nur dieselben gleich Charaktere zu sehen. Terminator 4, Transformers 2, Ice Age 3, Shrek 4 usw… ist Hollywood so unkreativ geworden, dass immer wieder Neuaufgüsse gemacht werden müssen?
Insgesamt bietet Ice Age 3 nette Unterhaltung, einige witzige Stellen, viel bereits Gesehenes und ein Eichhörnchen, dass gerne Running-gag sein möchte, es aber nicht über ein “ach der schon wieder” hinausschaft.
Summa summarum: 5/10 Punkten

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Transformers 2 Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Filme | Posted on 26-06-2009

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Transformers 2 oder “Das Bayperium schlägt zurück”transformers-2

In vielen Rezensionen ist Transformers 2 regelrecht zerrissen worden. Ich muss an dieser Stelle und in meinem Review das Gegenteil behaupten beziehungsweise widersprechen.

Ja, Transformers 2 ist im Prinzip schlecht. Allerdings nur auf der Ebene der Handlung und der Dialoge. Was bleibt denn dann noch, fragt ihr? Die Action! Und die beherrscht Michael Bay sehr gut in Szene zu setzen.

Zunächst zur Story: Die Decepticons wollen aus unserer Sonne neue Energie ziehen (und sie damit zerstören). Megan “Ich schmelz dahin” Fox und Shia LaBoom wollen das natürlich verhindern. Die Decepticons benötigen für die Aktivierung dieser “Weltvernichtungsmaschine” allerdings eine komische Transformers-Matrix.

Soviel zur Handlung, denn vielmehr an Handlung bietet der Film auch nicht. Die Charaktere sind teilweise nervig, teilweise sehr sexy (Megan!) und teilweise typische Stereotypen (Internetnerd). Das macht den Film zwar erträglich aber es fehlt eine echte Sympathiefigur. Shia LeBeau hat mich jedenfalls als viel zu alter Collegeneuling nicht überzeugen können. Die Dialoge des Film könnten von Dan Brown sein. Hauptsatz. Hauptsatz. Hauptsatz. Ende. Wer auch immer den Plot und die Dialoge für Transformers 2 geschrieben hat gehört an den Pranger in Jordanien!
Neben so viel Flachheit und auf Megan Fox abzielende Sexyness (bei mir hat’s funktioniert!) kann Michael Bay aber vor allem eines sehr gut: 147 Minuten knallharte Action mit jeder Menge Badabumm.

Man merkt dem Film zwar deutlich seinen promilitärischen Unterton an, das stört aber nicht weiter, da gegen Decepticons nunmal keine Diplomatie mehr hilft. Zugegeben an einigen Stellen musste ich auch schmunzeln, der Film nimmt sich keinesfalls ganz ernst. Einige Elemente waren allerdings auch sehr bizarr und störend. Der kleine RC-Auto-Roboter, der zu Beginn den Splitter mopsen möchte nervt nicht nur mit schlechten Sprüchen, er läuft später auch zum Thema “Megan” über und versucht seine “Herrin” ans Bein zu rammeln wie ein notgeiler Rüde. Unlogischerweise verschwindet er danach komplett und taucht auch nicht mehr auf.

Bei all den Unkenrufen bleibt die Frage, warum ich Transformers 2 trotzdem nicht so schlecht fand. Vielleicht lag es daran, dass ich von vornherein nichts erwartet habe außer 147 Minuten mächtig Badabumm. Und das hat Bay wirklich hingezaubert. Er zerstört nahezu alles, was im Film vorkommt: College, Pyramiden, Flugzeugträger, einfach alles. Daher sprachen für mich nach dem Film vor allem zwei Dinge für den Film. Zum einen die gerade erwähnte sehr gut inszenierte Action, zum anderen aber auch Megan Fox. Die kann zwar schauspielerisch wenig überzeugen, sieht aber einfach geil aus. Bei jedem Kuss zwischen Shia LaBello und Megan entkroch mir ein designiertes Stöhnen. Sie ist einfach die sexiest Woman alive, auch mit Klumpdaumen.
Insgesamt war Transformers in Ordnung, hatte viele Schwäche, konnte aber in seiner Kerndisziplin, der Action, überzeugen.

Ich würde dem Film 5/10 Punkten geben.

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Kane & Lynch – Dead Men Review

Posted by Nerdsnacks | Posted in Games, PC | Posted on 22-05-2009

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kane-lynch-1Nachdem ich mir vor einigen Tagen für einen Zehner das Spiel Kane & Lynch – Dead Men zugelegt habe, sollte der gestrige Feiertag zum Spielen genutzt werden. Das enttäuschende Ergebnis: Die Installation hat fast länger als das Spiel gedauert.

Kurz die Geschichte: Kane ist ein verhafteter Söldner, der gerade auf dem Weg zur Hinrichtung ist, als andere Söldner ihn befreien und mit seinen ehemaligen Auftraggebern schleppen. Was genau im Vorfeld passiert und wieso Kane andauernd als Verräter bezeichnet wird, bleibt leider ungeklärt. Jedenfalls drohen die Gangsterbosse Kanes Frau und Tochter zu lynchen, wenn er nicht die Beute heranschaffe, die er versteckt hatte. Das Spiel beginnt direkt sehr actionlastig mit der Befreuung aus Polizeihand und geht auch strikt linear so weiter. Ich glaube nie zuvor in einem Spiel so viele Polizisten erschossen zu haben.

Das Spiel wirbt damit, dass Kane und Lynch unverbrauchte Charaktere seien, was auch durchaus zutreffend ist. Was nützen mir aber unverbrauchte Charaktere, wenn ich aufgrund fehlender Hintergrundgeschichte nicht wirklich warm mit Ihnen werden kann. Kane hat wohl irgendwie die Beute gesichert, weil er dachte, alle seien tot. Oder so. Lynch, der eher Psychopat als Söldner ist muss andauernd Pillen einschmeissen, um nicht Amok zu laufen und durch die Gegend zu schießen. Angeblich hat er selbst seine Frau ermordet, allerdings bleibt auch dies völlig im Dunkeln.

Leider ist die Story ebenso oberflächlich wie kurz. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Spiel durch, denn das Spielprinzip ist immer das Gleiche: Töte jeden. Die einzigen Stellen, an denen ich Schwierigkeiten hatte, war die Baustelle. Dort soll das Töchterchen von einem Riesen-Kipplaster überfahren werden. Einzig sinnloses Geballer auf den Fahrer kann den Truck stoppen.

Die KI ist mit Sicherheit auch das größte Manko des Spiels. Die Gegner sind einfach dumm. Nicht nur, dass sie erst bei Annäherung auf mich reagieren, sie bleiben auch vollkommend verblödet stehen und schießen. Auch durch Kreuzfeuer laufen für die Jungs kein Problem, sie sterben eh und das wissen sie auch.

Nichts desto trotz ist Kane & Lynch kein schlechtes Spiel. Die Grafik ist in meinen Augen, abgesehen von kleineren Clippingfehlern, in Ordnung und der Sound kann auch überzeugen. Das Spielgefühl ist verdammt gut und macht Spaß, wäre das Spiel nur nich so kurz geraten.

Bis zum Schluss hatte ich gehofft, zu erfahren, worum es bei dem Spiel wirklich geht. Man holt einen Koffer, in dem irgendetwas drin ist (Pulp Fiction lässt grüssen) und lässt sich unentwegt als Verräter beschimpfen. Das Ende ist dann ebenso kurz, wie das ganze Spiel: Entweder man flieht mit der Tochter und gilt wieder als Verräter oder man rettet einen überlebenden Kumpanen, der aber auch stirbt und verliert fast seine Tochter, da sie angeschossen wird.

Den Mehrspielermodus konnte ich leider nicht testen, da ich über den ganzen Tag verteilt niemanden finden konnte, der auch online spielt. Schade eigentlich.

Pro:
- gutes Spielgefühl
- sehr gutes Handling
- regenerative Gesundheit und Wiederbeleben durch Adrenalinspritzen

Contra
- dämliche KI
- sehr kurze Kampagne
- enttäuschendes Ende
- nebulöse Story

Grafik: 7/10 Punkten
Sound: 8/10 Punkten
Spielspaß: 6/10 Punkten

Insgesamt: 5/10 (Abzüge wegen kurzer Kampagne und schwacher Story)

Hier das erste Level, allerdings sah die Grafik bei mir deutlich netter aus:


(Youtube Direktkane)

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